Kameras für AMRs und AGVs in der Lagerlogistik
Effizienzsteigerungen und Flexibilität erreichen Sie In Ihrer dynamischen Lagerumgebung durch Optimierung von Warenflüssen.
Unsere Kameras machen mobile Roboter (AMRs) und fahrerlose Transportsysteme (AGVs) in der Lagerlogistik zuverlässiger. Sie liefern 2D- oder 3D-Daten zur Unterstützung von Navigation, Umfelderfassung, Hinderniserkennung, Docking, Identifikation und Prozesskontrolle.

Industrietauglichkeit
Verwendung der Standard-Schnittstellen, IP-Schutzklassen (modellabhängig bis zu IP67), zuverlässig und langlebigGeeignet für mobile Plattformen
Je nach Produktserie geringes Gewicht und kompakte Bauform möglich; für flexible Montagepositionen und begrenzte EinbauräumeEinfache Integration
Etablierte Schnittstellen und die Basler Softwareumgebung unterstützen die Einbindung in bestehende Systeme, auch in Kombination mit weiteren Basler ProduktenSupport und Langzeitverfügbarkeit
Lange Produktlebenszyklen, rechtzeitige Abkündigungen, sowie Empfehlung von Nachfolgeprodukten
Unsere 3D Stereo mini Kamera: ideal für den Einsatz in AMRs und AGVs

Die Stereo mini liefert 3D-Daten für Arbeitsbereiche ab ca. 0,25 m bis je nach Modell 3 m, 6 m oder 10 m. Durch ihr kompaktes Design (ab 90 mm x 25 mm x 30 mm) und geringes Gewicht (ab 97 g) lässt sie sich gut in mobile Plattformen und enge Einbausituationen integrieren. Je nach Modell stehen unterschiedliche Schnittstellen und Arbeitsbereiche zur Verfügung.
Typische Anwendungsfelder von Kameras für AMRs und AGVs
Navigation ist die zentrale Aufgabe von Kameras in AMRs und AGVs: Sie erfassen die Umgebung, erkennen Objekte und Hindernisse und ermöglichen so die autonome Bewegung in dynamischen Lagerumgebungen. Auf dieser Basis lassen sich je nach Anwendungsfall weitere Funktionen wie Vermessung, Ladungsträger-Handling, Zählen oder Pick-and-Place kombinieren – ohne zusätzliche Sensorik.
2. Kombinierbare Zusatzanwendungen
Kombinieren Sie zu der Hauptaufgabe Navigation und Hinderniserkennung weitere Anwendungen, die Ihr AMR oder AGV zusätzlich übernehmen kann. Flexibel erweiterbar und miteinander kombinierbar, da dieselbe Kamera bereits Umgebungs- und Objektdaten liefert – ohne zusätzliche Hardware.
Was Kameras in AMRs und AGVs in der Lagerlogistik auszeichnet
Beim Einsatz von Vision Systemen bei AMRs und AGVs in der Lagerlogistik sind präzise Bildverarbeitung, zuverlässige Integration und eine flexible Anpassung an dynamische Umgebungen unerlässlich.

Dynamische Umgebungen erkennen: Menschen, Hindernisse oder neues Lagerdesign
Roboter und Transportsysteme treffen im Lager auf eine Umgebung, die sich schnell verändern kann.
Komplexe Lagerbereiche verlangen daher nach einer intelligenten und flexiblen Prozesssteuerung.
Unsere 3D-Kameras liefern Daten in Echtzeit und können sich selbst bei wechselnden Bedingungen neu anpassen. Sie
unterstützten die Navigation mobiler Roboter,
sorgen für zuverlässige Tiefendaten zur Kollisionsvermeidung und ermöglichen dadurch reibungslose Abläufe und
erfassen zusätzlich semantische und kontextuelle Informationen wie Farben, Hinweisschilder und Objektformen.

Zuverlässige Bildverarbeitung bei wechselnden Lichtbedingungen (Halle und Außenbereich)
Variable Lichtbedingungen stellen in Logistikanwendungen eine besondere Herausforderung dar – sowohl in der Halle als auch im Außenbereich. Um diese Herausforderungen meistern zu können, bieten unsere 3D-Kameras:
Hohe Dynamik und flexible Belichtungseinstellungen
Global Shutter, HDR und robuste Sensorarchitektur für den Dauerbetrieb im Warenlager
Je nach Beleuchtung, Arbeitsabstand, Oberflächen, Reflexionen und Einbausituation unterschiedliche Kameratechnologien zur Wahl
Einfache Integration in bestehende AMR- und AGV-Systeme
In der Praxis ist auch die Integration ins System ein wichtiger Kostenfaktor. Zur Minimierung von Aufwand und Kosten unterstützen Basler Kameras dabei durch:
Standardisierte Industrie-Schnittstellen wie USB 3.0, GigE oder GMSL
Flexible und etablierte Softwareanbindung – das reduziert Integrationsaufwand und Komplexität
Bis zu IP67-Schutzklasse
Wann eignet sich 3D und wann reicht 2D aus?
3D-Technologie wird bei AMRs und AGVs relevant, wenn Abstand, Höhe, Volumen, Lage, Freiraum oder räumliche Beziehungen erfasst werden müssen – etwa zur Unterstützung von Hinderniserkennung und Kollisionsvermeidung.
2D-Technologie ist ideal für das Lesen von Barcodes, Labels, Texturen oder einfachen Bildinformationen.



Grundprinzip
Grundprinzip
Tiefeninformation aus zwei Kameraperspektiven
Grundprinzip
Distanzmessung über Lichtlaufzeit
Grundprinzip
2D-Bildinformation, keine Tiefenmessung
Tiefeninformationen
Tiefeninformationen
Tiefeninformationen
Tiefeninformationen
Typische Stärken
Typische Stärken
Räumliche Szenenerfassung: Hindernisse, Paletten, Docking, Freiraumprüfung
Typische Stärken
Schnelle Tiefenerfassung auch bei homogenen Oberflächen; Volumen & Füllstände
Typische Stärken
Hohe Auflösung; Erkennung von Codes, Labels, Text, Farbe, Konturen
AMR/AGV-Anwendungen
AMR/AGV-Anwendungen
Navigation, SLAM, Hinderniserkennung, Docking, Palettenerkennung
AMR/AGV-Anwendungen
Dimensionierung, Füllstandserkennung, Anwesenheitsprüfung, große Objekte/Flächen
AMR/AGV-Anwendungen
Barcode/DMC, OCR, Labelprüfung, Anwesenheitskontrolle
Navigation
Navigation
Sehr relevant – primäre 3D-Datenquelle für Wahrnehmung
Navigation
Abhängig von Anwendung & Systemarchitektur
Navigation
Nur mit Marker, Codes, visuelle Merkmale
Dimensionierung
Dimensionierung
Möglich, je nach Arbeitsabstand & Genauigkeit
Dimensionierung
Starkes Anwendungsfeld (Volumen, Füllstand, Position)
Dimensionierung
Nein, nur mit zusätzlicher Sensorik
Code-Erkennung
Code-Erkennung
RGB/2D ergänzend nutzbar
Code-Erkennung
Nein
Code-Erkennung
Starkes Anwendungsfeld
Zu beachten
Zu beachten
Textur, Beleuchtung, Reflexionen, Sichtfeld, Rechenaufwand
Zu beachten
Reflexionen, Umgebungslicht, aktive Sensorinterferenz, Arbeitsabstand
Zu beachten
Beleuchtung, Schärfe, Fokus, Leseabstand, fehlende Tiefeninformation
Unsere Kameras für AMRs & AGVs
Finden Sie die passende Kamera für Ihre Anwendung oder nutzen Sie unseren Vision System Configurator, um Ihr System zu konfigurieren.
FAQ: Antworten rund um Kameras für AMRs und AGVs
AMRs navigieren flexibler und passen Routen dynamischer an. AGVs folgen meist stärker vorgegebenen Wegen. Kameras können beide Systeme unterstützen, z. B. bei Umfelderfassung, Hinderniserkennung, Docking, Identifikation und Ladungskontrolle.
Nicht pauschal. 3D-Kameras liefern zusätzliche Bild- und Tiefendaten für Perception- und Automatisierungsfunktionen. Ob sie andere Sensoren ersetzen oder ergänzen, hängt von Anwendung, Systemarchitektur und Safety-Anforderungen ab.
2D eignet sich für Codes, Labels, OCR, Farbe, Konturen und visuelle Identifikation. 3D wird relevant, wenn Abstand, Höhe, Lage, Volumen, Freiraum oder räumliche Beziehungen erfasst werden müssen.
⇒ Für weitere Informationen lesen Sie unseren Wissensartikel Die Qual der Wahl: 2D- oder 3D-Kamera?
Stereovision eignet sich besonders für:
Räumliche Szenenerfassung
Hinderniserkennung
Docking
Paletten- und Ladungsträgererkennung
Datenquelle für SLAM-/Navigationsalgorithmen
ToF eignet sich besonders für:
Schnelle Tiefenbilder
Volumenerfassung
Füllstandserfassung
Positionserfassung
Vor allem bei größeren Szenen oder homogenen Oberflächen
Die konkrete Auswahl hängt von Arbeitsabstand, Oberfläche, Beleuchtung, Reflexionen, Genauigkeitsanforderung und Einbausituation ab.
Relevante Kriterien sind:
Arbeitsabstand
Sichtfeld
Auflösung
Tiefengenauigkeit
Beleuchtung
Oberflächen
Bewegung
Einbauposition
Schnittstelle
Schutzart
Rechenplattform
Softwareintegration und Safety-Konzept des Gesamtsystems
Anwendungsbeispiele von Kameras für AMRs & AGVs in der Lagerlogistik
In zahlreichen Anwendungen unterstützen Kameras AMRs und AGVs dabei, logistische Abläufe effizienter und sicherer zu gestalten. Überzeugen Sie sich von unseren Lösungen.







