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Die GMSL-Schnittstelle in Machine Vision Systemen

Kompatibilität, Konfiguration und Betrieb

GMSL™, die Gigabit Multimedia Serial Link-Schnittstelle, ermöglicht die schnelle und zuverlässige Übertragung großer Bild- und Videodaten über weite Strecken. Durch Protokoll-Tunneling wird die Reichweite von MIPI CSI-2 deutlich erhöht. Da die meisten SoCs (System-on-Chips) und SoMs (System-on-Modules) MIPI CSI-2 unterstützen, sind sie flexibel mit GMSL-Kameras kombinierbar. Komplexe Vision Aufgaben, wie der Einsatz mehrerer Kameras in Verbindung mit KI auf Embedded Systemen, profitieren davon.

  • Letzte Aktualisierung: 20.03.2026

  • Lesedauer: ca. 13 Minuten

Das Wichtigste zur GMSL-Schnittstelle

  • GMSL überträgt große Bild- und Videodaten über weite Strecken

  • Proprietäre Schnittstelle von Analog Devices, verfügbar in Bandbreiten von 3, 6 und 12 Gbps

  • Nutzt Serializer- und Deserializer-Chips und meist Koaxialkabel mit bis zu 15 m Länge

  • Kein einheitlicher Vision Standard: jede Kamera und jeder Sensor erfordern individuelle Einbindung und Konfiguration, was Integration und Austausch erschwert

  • Host-Systeme meist Embedded-Lösungen wie SoC / SoMs, integriert in IPCs oder Custom Design Hardware; tiefes Low-Level-Protokoll- und Hardware-Knowhow für Konfiguration nötig

  • Basler GMSL-Lösung mit Onboard Processing in der Kamera bietet GenICam-Kompatibilität und Einbindung via GenTL; Baslers Camera Enablement Packages ermöglichen Plug-and-play

  • Typische Einsatzfelder: mobile Roboter, Logistiksysteme, AGVs und KI-basierte Fabrikautomation

Was ist GMSL?

GMSL ist eine proprietäre serielle Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle von Analog Devices. Sie wurde für die Übertragung von Bilddaten über längere Distanzen im Automobilbereich entwickelt.

Die drei GMSL-Generationen mit Bandbreiten von 3, 6 und 12 Gbps
Die drei GMSL-Generationen mit Bandbreiten von 3, 6 und 12 Gbps

Drei GMSL-Generationen

Die GMSL-Schnittstelle ist bislang in drei Generationen verfügbar, mit jeweils doppelter Bandbreite verglichen zur Vorgängergeneration:

  • GMSL1: Übertragungsrate bis zu 3 Gbps

  • GMSL2: Übertragungsrate bis zu 6 Gbps

  • GMSL3: Übertragungsrate bis zu 12 Gbps

GMSL verlängert die Kabelreichweite von MIPI CSI-2 von 30 cm auf 15 m.
GMSL verlängert die Kabelreichweite von MIPI CSI-2 von 30 cm auf 15 m.

GMSL als Verlängerung für MIPI CSI-2

Im Kern ermöglicht GMSL die Nutzung der MIPI CSI-2-Schnittstelle, die üblicherweise nur kurze Kabelstrecken von maximal 30 cm unterstützt, über Kabelstrecken von bis zu 15 m. Dies wird durch den Einsatz von Serializer- und Deserializer-Chips realisiert.

SerDes-Signalumwandlung: Serializer und Deserealizer

Der Serializer in der Kamera wandelt die MIPI CSI-2-Daten in ein serielles Signal um, das über ein Kabel übertragen wird. Der Deserializer im Host-System, z.B. ein Industrie-PC (IPC) oder ein Carrier-Board, wandelt das Signal zurück in die ursprünglichen MIPI CSI-2-Daten um. Für jede GMSL-Generation gibt es Serializer und Deserializer, deren Integration in Kamera und Host-System auf beiden Seiten einer individuellen Konfiguration bedarf.

Signalumwandlung über Serializer und Deserializer
Als Übertragungsmedium für GMSL stehen Koaxialkabel mit FAKRA-Steckern oder Shielded Twisted Pair (STP)-Kabel mit HSD-Steckern zur Verfügung.
Koaxialkabel mit FAKRA-Stecker (links) und Shielded Twisted Pair (STP)-Kabel mit HSD-Stecker (rechts)

Datenübertragung bis 15 m über Koaxialkabel

Als Übertragungsmedium kommen meist Koaxialkabel mit sogenannten FAKRA-Steckern zum Einsatz, aber auch Shielded Twisted Pair (STP)-Kabel mit HSD-Steckern sind möglich. Koaxialkabel können mit einem einzigen Kabel nicht nur die Daten und Steuerungssignale, sondern auch die Stromversorgung der Kamera (Power over Coax / PoC) realisieren. Außerdem ermöglichen sie das Überwinden von längeren Distanzen mit einer Kabellänge von bis zu 15 m. STP-Kabel hingegen sind etwas flexibler, allerdings sind sie auf ca. 10 m Kabellänge beschränkt.

Auch Kommunikationssignale wie I²C oder Trigger können übertragen werden. Da GMSL eine Punkt-zu-Punkt Verbindung herstellt, ist es im Gegensatz zu USB oder GigE nicht möglich Hubs oder Switches zu nutzen, um die Anzahl der angeschlossenen Kameras zu erhöhen. Ein GMSL-Kamerasystem kann nicht durch das Zuschalten von geeigneter Hardware erweitert werden, sondern bedarf einer Anpassung der Hardware selbst.

Standard- vs. proprietäres Interface

Im Gegensatz zu offenen Standards wie USB3 Vision oder GigE Vision ist GMSL eine proprietäre Schnittstelle. Dies bringt einige technische Herausforderungen mit sich, insbesondere bei der Systemkompatibilität und initialen Konfiguration sowie im Betrieb bei Treiber-, SDK- oder anderen Software-Updates.

Es gibt keinen generischen GMSL-Treiber, der für alle Kameras mit GMSL-Schnittstelle funktioniert. Zudem haben die meisten GMSL-Kameras kein Onboard Processing und somit keinen Image Signal Processor (ISP). Das bedeutet, dass die Ansteuerung und das Auslesen der Sensoren vollständig über das Host-System erfolgen müssen.

Auf Kompatibilität und Konfiguration achten

Kameras mit GMSL-Schnittstelle lassen sich nicht einfach an ein Host-System anschließen: Der Serializer in der Kamera und der Deserializer im Host-System müssen kompatibel sein und korrekt konfiguriert werden. Zudem muss das Host-System den verbauten Sensor erkennen, ansteuern und die Daten empfangen können. Da ein generischer GMSL-Treiber fehlt, ist für jede Kamera eine individuelle Konfiguration nötig – selbst bei gleichem Hersteller, aber unterschiedlichem Sensor. Das erschwert Flexibilität, Inbetriebnahme und Wartung von Vision Systemen.

GenICam-Kompatibilität herstellen

Abhilfe schafft es, die Kameras so weit wie möglich zu standardisieren. GenICam-Kompatibilität lässt sich mithilfe von Onboard Processing in der Kamera herstellen. Die GMSL-Schnittstelle kann über standardisierte Software-Schnittstellen wie GenTL oder V4L2 (Video for Linux 2) eingebunden werden. Das stellt die Kompatibilität mit gängigen Software-Frameworks sicher.

Vergleich zwischen Standard- und proprietärem GMSL-Interface

Vorteile des Onboard Processings für die GMSL-Integration

Viele GMSL- bzw. MIPI-Kameras verfügen über kein Onboard Processing. Das bedeutet, dass der ISP und die Sensorsteuerung auf dem Host-System bereitgestellt werden müssen.

ace-2 GMSL

Da die Sensorsteuerung sensorspezifisch ist, wird für jeden Sensor ein eigener Treiber benötigt. Kameras ohne Onboard Processing können deshalb wichtige Features wie Triggern, I/Os, Auto Funktionen oder Debayering nicht selbst unterstützen. Die Funktionen müssen auf dem Host-System bereitgestellt werden.
Basler GMSL-Industriekameras verfügen über ein leistungsstarkes Onboard Processing. Sie bieten daher zahlreiche Vorteile:

GenICam-Kompatibilität:


Unabhängig vom Sensor wird die Kamera als eine generische Kamera auf Host-Seite integriert. Somit kann ein einziger Treiber verschiedene Sensoren unterstützen. Das ermöglicht die gleichzeitige Verwendung verschiedener Sensoren, z.B. in Multikamera-Systemen, und den Austausch von Kameras mit verschiedenen Sensoren.

Einfache Sensorsteuerung:


Die Steuerung des Sensors erfolgt über das Onboard Processing in der Kamera und muss nicht auf dem Host-System programmiert werden. Diese Entkopplung reduziert auch spätere potenzielle Probleme bei Updates / Anpassungen auf dem Host-System.

Konstante Bildqualität:


Da der ISP auf der Kamera integriert ist, bleibt die Bildqualität konstant und ist unabhängig von dem auf dem SoC / SoM bereitgestellten ISP. Somit haben weder der Wechsel des SoCs / SoMs noch Updates des ISPs auf dem Host-System einen Einfluss auf die Bildqualität. Bei KI-Anwendungen z.B. können Änderungen der Bildqualität die Aspekte verfälschen, auf die die KI trainiert ist, sodass ihre Ergebnisse weniger zuverlässig sind oder die KI nachtrainiert werden muss.

Flexible Bandbreite:


Bei Multikamera-Systemen kann es sinnvoll sein, die verfügbare Bandbreite der Schnittstelle nicht nur über feste LaneCount-Stufen, sondern feingranular aufzuteilen. Dadurch lässt sich die GMSL-Schnittstelle optimal ausnutzen und flexibel an die jeweiligen Anforderungen der einzelnen Kameras anpassen.

Unterstützung gängiger Pixelformate:


Für die Bilddatenübertragung an das Host-System stehen verschiedene Formate wie z.B. Mono8/10/12, Bayer8/10/12, YUV, RGB8 etc. zur Wahl. Dadurch entfällt die Beschränkung auf die von MIPI CSI-2 oder dem Host-System vorgegebenen Formate und man kann das Pixelformat flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen.

Welche Arten von Host-Systemen gibt es?

GMSL ist vor allem für Embedded Systeme wie SoCs und SoMs relevant, die MIPI integriert haben. Am verbreitetsten sind ARM (Advanced RISC Machines)-Systeme, die meistens auf Linux als Betriebssystem ausgelegt sind. SoCs und SoMs werden je nach Anwendungsbereich in verschiedenen Host-Systemen integriert. Sie können als standardisiertes, sprich vorkonfiguriertes, System gekauft oder individuell konfiguriert werden. 

Vorkonfigurierte IPCs mit integrierter GMSL-Unterstützung
Vorkonfigurierte IPCs mit integrierter GMSL-Unterstützung

Vorkonfigurierte Host-Systeme: IPCs

Es gibt IPCs, die bereits GMSL unterstützen und für spezielle Anwendungen vorkonfiguriert sind. Sie unterscheiden sich in den unterstützten SoMs sowie in der Art und Anzahl der physischen Schnittstellen. Einige bieten begrenzt die Möglichkeit optionaler Erweiterungen. Sie verfügen immer über ein komplettes Gehäuse, teilweise sogar mit IP-Schutz oder sind konform mit speziellen Robustheitskriterien.

Carrier Board kombiniert mit SoM für individuelle Anforderungen
Carrier-Board kombiniert mit SoM für individuelle Anforderungen

Individualisierte Host-Systeme 

Für Anwendungen, die eine spezialisierte Hardware benötigen, können Carrier-Boards in Kombination mit SoMs genutzt werden. Carrier-Boards gibt es als Standardprodukte, sie können aber auch spezifisch entwickelt werden. Dadurch lässt sich der Platzbedarf und die Processing-Power optimal an die individuellen Anforderungen anpassen.

Konfiguration des Host-Systems

Die Anbindung einer GMSL-Kamera an ein Host-System erfordert tiefgehende Kenntnisse des MIPI CSI-2-Protokolls, der GMSL-Technologie und insbesondere der Hardware-Architektur des Host-Systems. Zur einfachen automatisierten Konfiguration von ausgewählten IPCs stellt Basler Camera Enablement Packages zur Verfügung. Sofern nicht auf ein bereits von Basler unterstütztes System aufgesetzt wird, muss das Host-System konfiguriert werden.

Dabei muss auf einer sehr technischen Ebene die Systemkonfiguration, u.a. der Device Tree, angepasst werden. Außerdem sind für die Konfiguration z.B. folgende Informationen wichtig:

  • Welcher Deserializer-Chip wird verwendet? 

  • Wie viele Datenlanes sind angeschlossen und mit welcher Datenrate? 

  • Über welchen I²C-Bus und welche Adresse ist der Deserializer erreichbar? 

  • Wie genau ist der Deserializer per MIPI CSI-2 mit der Videoeinheit des SoC / SoMs angebunden?

Für von Basler unterstützte IPCs als Host-System gibt es Camera Enablement Packages. Sie sind IPC-spezifische Software Add-on Pakete, die für den jeweiligen IPC die richtige Konfiguration bereits bei der Installation vornehmen. Dadurch ermöglichen sie eine Plug-and-play-Anbindung der GMSL-Kamera – vergleichbar einer USB-Kamera – an den IPC.
Dr. Melanie Gräsel
Dr. Melanie Gräsel
Product Manager
Komplettes GMSL Vision System von Basler für NVIDIA® Jetson Orin™ -basierte Embedded-Anwendungen
Komplettes GMSL Vision System von Basler für NVIDIA® Jetson Orin™-basierte Embedded-Anwendungen

Baslers Lösung für eine einfache GMSL-Integration

Mit Hardware-Komponenten von GMSL-Industriekamera und Koaxialkabel mit FAKRA-Stecker über passende Objektive und Beleuchtung bis zur pylon Software für Linux und Camera Enablement Packages für Partner-IPCs bietet Basler alles, was Sie für den Aufbau eines GMSL Vision Systems für Ihre Embedded-Anwendungen auf NVIDIA® -Plattformen benötigen.

Das Basler GMSL Vision System entdecken

Welche Anwendungen profitieren von der GMSL-Schnittstelle?

GMSL-basierte Vision Systeme eignen sich besonders für anspruchsvolle Embedded Vision Anwendungen, darunter hochspezialisierte Multikamera-Systeme. Vor allem wenn nicht genügend Anschlüsse für Standard-Schnittstellen vorhanden sind – etwa wenn ein SoM wie ein NVIDIA® Jetson Orin™ nur über einen 1GigE-Port verfügt – bietet GMSL eine leistungsfähige Alternative. 

ace2 GMSL - Mobile Robotik und Logistik

(Mobile) Roboter

Mobile und humanoide Roboter

AGVs

Logistics


Logistiksysteme

Automatisierte Fabriksteuerung auf Basis KI-gestützter Bildverarbeitung

Automatisierte Fabriksteuerung auf Basis KI-gestützter Bildverarbeitung

Fazit: GMSL-Schnittstelle für leistungsstarke und flexible Embedded Vision-Lösungen

GMSL ist die ideale Schnittstelle, wenn es um die zuverlässige Übertragung hochauflösender Bilddaten über lange Distanzen in Embedded Vision-Anwendungen geht. Mit GMSL-Kameras, die über einen integrierten ISP und intelligente Software-Pakete verfügen, lassen sich selbst komplexe Multikamera-Setups flexibel konfigurieren, einfach integrieren und effizient warten. So profitieren OEMs und Systemintegratoren von maximaler Performance bei überschaubarem Integrationsaufwand.

Häufig gestellte Fragen zur GMSL-Schnittstelle

Im Gegensatz zu USB oder GigE ist GMSL keine klassische Kamera-Schnittstelle, sondern eine serielle Hochgeschwindigkeitsschnittstelle, die verschiedene Videoprotokolle — darunter MIPI CSI-2 — über ein einziges Koaxial- oder STP-Kabel tunnelt. Da gängige SoCs und SoMs MIPI CSI-2 nativ unterstützen, lassen sich GMSL-Kameras direkt mit ihnen kombinieren. Das macht GMSL besonders attraktiv für Multikamera-Setups in industriellen Embedded Vision-Anwendungen, in denen Standard-Schnittstellen oft an ihre Grenzen stoßen.

Da es für GMSL im Gegensatz zu USB und GigE kein Vision Protokoll gibt, bietet Basler Camera Enablement Packages für eine einfache Integration von ausgewählten Host-Systemen an. Die Integration von GMSL-Kameras in nicht-unterstützte Systeme ist aufgrund des fehlenden Standards ansonsten deutlich aufwändiger als bei USB oder GigE.

Die größte Hürde ist die fehlende Standardisierung: Es gibt keinen generischen GMSL-Treiber, und jede Kamera muss individuell integriert werden – oftmals selbst bei gleichem Hersteller, aber unterschiedlichen Sensoren. Dazu kommt, dass die Serializer- und Deserializer-Chips kompatibel sein und korrekt eingebunden werden müssen. Ohne Onboard-Processing in der Kamera liegt die gesamte Sensorsteuerung beim Host-System, was die Integration, Wartung und Updates deutlich komplexer macht.

Eine Kamera mit Onboard Processing schafft Abhilfe, in dem sie die Sensorsteuerung übernimmt und GenICam-Kompatibilität herstellt. Die Einbindung über standardisierte Software-Schnittstellen wie GenTL oder V4L2 sorgt für Kompatibilität mit gängigen Frameworks wie OpenCV, HALCON, NVIDIA DeepStream, MIL oder dem Basler pylon SDK.

Zusätzlich können herstellerseitige Konfigurationspakete — wie etwa die Camera Enablement Packages von Basler — die Einrichtung auf unterstützten IPCs automatisieren und eine Plug-and-play-Anbindung ermöglichen. Basler unterstützt ausgewählte IPCs von Herstellern wie Advantech Co., Lanner Inc., Neousys Technology und Syslogic AG.


Basler GMSL-Kameras verfügen über Onboard Processing, wodurch sie GenICam-kompatibel sind und sich unabhängig vom verwendeten Sensor als generische Kameras über GenTL ins System einbinden lassen. Das senkt den Aufwand für Treiber und individuelle Anpassungen massiv. Die Camera Enablement Packages von Basler liefern für unterstützte IPCs alle nötigen Software-Komponenten und Einstellungen, sodass die Kamera direkt nach der Installation und dem Anschluss einsatzbereit ist. Das spart Zeit bei der Konfiguration, minimiert Fehlerquellen und macht Updates sowie Wartung deutlich unkomplizierter – ähnlich komfortabel wie bei einer USB-Kamera, aber mit allen Vorteilen der GMSL-Schnittstelle.

Entscheidend ist, dass die Kamera nicht nur elektrisch, sondern auch softwareseitig ins System passt. Achten Sie auf GenICam-Kompatibilität, damit die Kamera mit Ihrer bestehenden Bildverarbeitungssoftware funktioniert – unabhängig vom eingesetzten Sensor. Prüfen Sie, ob der Hersteller Konfigurationspakete oder Treiberunterstützung für Ihre Zielplattform anbietet, und wie viel Zusatzaufwand durch Firmware-Updates des SoCs / SoMs entstehen kann. Eine Kamera mit Onboard Processing reduziert dabei die Abhängigkeit vom Host-System und vereinfacht langfristig Wartung und Skalierung.

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Wir beraten Sie gerne bei der Produktauswahl und finden die richtige Lösung für Ihre Anwendung.