Highspeed-Prozessverfolgung mit X.Lite ProCap und Basler ace USB 3.0
Präzise Erfassung und Analyse industrieller Abläufe durch den PYTHON 300-Sensor
- Kunde
- Hefel Technik – Hefel Hubert GmbH
- Standort
- Dornbirn, Österreich
- Datum
- 2016
Hefel Technik nutzt mit X.Lite ProCap eine eigenentwickelte Lösung für die Highspeed-Prozessverfolgung in Automatisierungsanlagen. In der aktuellen Version 4.0 kommt die leistungsstarke Basler ace USB 3.0-Kamera mit PYTHON 300-CMOS-Sensor zum Einsatz und ermöglicht bis zu 3.000 Bilder pro Sekunde. Dank moderner Schnittstellen, optimierter Speicherprozesse und intuitiver Bedienung bietet das System maximale Flexibilität und eine einfache Integration in verschiedenste Produktionsumgebungen.

X.Lite ProCap 4.0: Highspeed-Prozessverfolgung
X.Lite ProCap ist eine Eigenentwicklung des Unternehmens, bei der Einfachheit und Bedienungsfreundlichkeit seit jeher im Mittelpunkt stehen. Das System dient zur Highspeed-Prozessverfolgung in Automatisierungsanlagen, in der Serienfertigung, der Prozessanalyse und in Labors. Es wurde bereits im Jahre 2012 in seiner Basisversion zum ersten Mal im Markt vorgestellt und seither in enger Abstimmung mit den Anwendern weiterentwickelt und fortlaufend optimiert. Langjährige Erfahrung aus der Automatisierungstechnik floss in die Entwicklung mit ein: Das System verfügt über moderne Schnittstellen zu verschiedenen SPS-Herstellern, was eine Automatisierung des Produktes ermöglicht.

Technologische Weiterentwicklung und neue Funktionen
Seit September 2017 ist das Highspeed-Prozessverfolgungssystem nun in Version 4.0 verfügbar. Es bietet mithilfe der 2016 angebundenen Basler ace USB 3.0-Kamera wertvolle neue Funktionen und nutzt die Vorteile der modernen CMOS-Technologie des PYTHON 300-Sensors von onsemi.

Leistungsstarke Bildaufnahme dank Basler ace Kamera
ProCap kann dank des hochdynamischen und modernen PYTHON CMOS-Sensors in der Basler ace USB 3.0-Kamera bis zu 3.000 Bilder in der Sekunde in Graustufen und optionaler Farbdarstellung aufnehmen.
Verwendete Kameramodelle in dieser Lösung:

Optimiertes Software-Handling und neue Speicherfunktionen
Im Vergleich zu den Vorgängerversionen wartet die aktuelle Version 4.0 mit einigen Vereinfachungen im Software-Handling und einem optimierten Speichervorgang auf.
Insbesondere der neue Aufnahmemodus für SSD Festplatten erlaubt nun wesentlich längere Aufnahmen und erleichtert die Archivierung von Daten erheblich.
Dabei muss die Festplatte nicht zwingend im Laptop verbaut sein, sie kann auch an einem freien USB 3.0-Anschluss betrieben werden. So lässt sich die beinahe volle Bildrate der Kamera nutzen.
Intelligente Zusatzfunktionen und anwenderfreundliche Bedienung
Intelligente Zusatzfunktionen wie einstellbare Trigger-Modi erleichtern das Finden von nur sehr selten auftretenden Fehlern und reduzieren den Aufwand für die Fehlersuche in Produktionsanlagen erheblich.
Mit der neuen Version können die automatisierten Aufnahmen zeitlich feiner eingestellt werden. So lässt sich nun der Start der Aufnahme abgestimmt auf das Triggersignal zeitlich präzise justieren. Zudem können Anwender mit verschiedenen Anlagenkonfigurationen die Verbindungs- und Variablendaten speichern, indem sie den jeweiligen Maschinennamen eingeben. Der Vergleichsmodus gestattet es, vier Aufnahmen zeitgleich abzuspielen und in einem Einzelschrittmodus Schritt für Schritt auf etwaige Abweichungen hin zu vergleichen und analysieren.
Nicht zuletzt zeichnet sich X.Lite ProCap durch seine einfache Inbetriebnahme per Plug & Play und eine intuitive Software-Bedienbarkeit aus.
Mit der Freigabe der zu dem Zeitpunkt neuen PYTHON Chips ergaben sich auch für unser USB 3.0-System X.Lite ProCap neue Möglichkeiten in Bezug auf die Aufnahme rate. Wir begaben uns daher auf die Suche und fanden gemeinsam mit der Firma RAUSCHER in der Serie ace von Basler eine Variante. Die Integration der USB 3.0 Kamera in unsere Software verlief recht einfach. Neben den technischen Fähigkeiten der ace Kameras war für uns die Verfügbarkeit von mehreren Kameraschnittstellen von Bedeutung. So setzen wir nun die USB 3.0-Kameras im Highspeed-Bereich und die GigE-Kameras in der optischen Qualitätskontrolle ein.
Über Hefel Technik
Hefel Technik, ein Kunde von Baslers Vertriebspartner RAUSCHER GmbH, wurde 1985 als Garagenbetrieb mit Sitz in Dornbirn (Österreich) gegründet. Seither hat sich das Unternehmen als Komplettanbieter für Komponenten und Systemlösungen in den Bereichen Pneumatik, Hydraulik, elektrische Antriebe und industrielle Bildverarbeitung fest etabliert.