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16.07.2019

Basler erweitert 3D-Kameraportfolio mit blaze

Basler erweitert 3D-Kameraportfolio mit blaze

Die zweite Generation von 3D-Kameras steht bei Kamerahersteller Basler in den Startlöchern. Die Basler blaze mit GigE-Schnittstelle und VGA-Auflösung eignet sich dank neuester Sony DepthSense™ ToF-Technologie besonders zur Bestimmung der Position, Lage und des Volumens von Objekten sowie zum Erkennen von Hindernissen. Sie ist in einer Vielzahl von industriellen Umgebungen einsetzbar.

Die Basler blaze Kamera ist eine industrielle 3D-Kamera, die auf Basis des Time-of-Flight-Prinzips arbeitet. Ausgestattet mit neuester Laserdioden-Technologie (VCSEL), arbeitet die Kamera im Nah-Infrarot-Spektrum, also im Wellenlängenbereich um 940 nm, und ist daher ohne Kompromisse auch für den Einsatz unter Tageslichtbedingungen geeignet. Mit einem Multipart-Bild, bestehend aus Entfernungs-, Intensitäts- und Konfidenzkarte und einer Bildrate von 30 Aufnahmen pro Sekunde (fps) generiert sie 3D-Punktwolken und 2D-Graubilder in Echtzeit innerhalb der Kamera und entlastet so den Prozessor des Host Systems. Die blaze Kamera kombiniert damit hohe Auflösung (VGA) und Präzision mit leistungsstarken Features zu einem attraktiven Preis.

Das Messprinzip einer ToF-Kamera beruht auf der Zeit, die das Licht von der Lichtquelle zum Objekt und zurück zur Kamera benötigt. Je weiter die Entfernung, desto länger die benötigte Zeit. Die Lichtquelle und die Bilderfassung sind dabei so synchronisiert, dass die Entfernungen aus den Bilddaten berechnet werden können.

Der integrierte Sony DepthSense™ IMX556PLR-C-Sensor mit CAPD (Current Assisted Photonic Demodulator) Pixelstruktur ermöglicht im Zusammenspiel mit der Back-Illuminated CMOS-Sensorarchitektur ein deutlich präziseres und sensitiveres Abtasten des reflektierten Lichts. Damit ermöglicht die Basler blaze 3D-Kamera, unabhängig von Licht und Kontrast und mit einer Auflösung von 640 Pixel x 480 Pixel, annähernd millimetergenaues, optisches Messen über einen großen Messbereich von bis zu zehn Metern, in den beispielsweise zwei Europaletten oder ein Kleinwagen passen.

Mit ihrem integrierten Objektiv und unsichtbarer Infrarot-Beleuchtung ist die blaze eine kompakte, IP67-geschütze Einheit ohne bewegliche Komponenten, die sich mit ihrem geringen Gesamtgewicht beispielsweise hervorragend für die Montage auf Roboterarmen eignet. Durch ihre Gigabit Ethernet-Datenschnittstelle sowie die plattformunabhängige Programmierschnittstelle lässt sich die Kamera besonders leicht integrieren und kann durch ein intelligentes Verfahren ohne gegenseitige Störungen in Multi-Kamera Systemen betrieben werden.

Typische Einsatzbereiche für die Basler blaze Kamera finden sich im Bereich der industriellen Automation, der Logistik und Medizin, sowie in vielen Bereichen der „Smart Factory“. Ihre kompakte Bauform macht sie robuster und weniger störanfällig für Anwendungen im Rahmen der Frachtdimensionierung, Palettierung, in autonomen Fahrzeugen und Robotern oder in der Objektzählung.

Die ersten Design-in Samples für die Basler blaze 3D-Kamera sind für September 2019 und der Start der Serienproduktion für Ende dieses Jahres geplant.

Bildunterschrift: Basler blaze 3D-Kamera

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