Sie verwenden einen veralteten Browser und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Browser aktualisieren können.

OK
Starten Sie jetzt mit der Konfiguration Ihres Vision Systems Webshop

Der USB3 Vision Standard

Der USB3 Vision Standard

Analog zur GigE-Schnittstelle, die über den GigE Vision Standard definiert ist, gibt es auch für die USB 3.0-Schnittstelle einen Standard für die industrielle Bildverarbeitung: den USB3 Vision Standard. Dieser Standard wurde im Januar 2013 offiziell verabschiedet. Er wird von der AIA (Automated Imaging Association) verwaltet und stellt den Standard für das USB 3.0-Interface in der Bildverarbeitungs-Industrie dar.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Markt-Etablierung

Ziel des Standards ist, eine einheitliche Regelung der USB 3.0-Kommunikation und -Struktur zu schaffen. Ohne einen solchen Standard gäbe es unzählige verschiedene Zubehör-Komponenten und individuelle Lösungen der einzelnen Hersteller – das Angebot wäre für den Endkunden undurchsichtig und nur schwer überschaubar.

Vor der Veröffentlichung des USB3 Vision Standards gab es keinen Standard für USB-Geräte in der Bildverarbeitungs-Industrie. Es existierten bis dahin individuelle Lösungen der verschiedenen Kameraanbieter. Dies war zwar in den meisten Fällen ausreichend, doch Stabilität, Langzeitverfügbarkeit der Komponenten und Robustheit des Gesamtsystems für eine industrielle Lösung waren somit nicht gewährleistet. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die logische Implementierung einer Schnittstelle und ein entsprechender Standard entscheidend dafür ist, dass sich eine Schnittstellen-Technologie erfolgreich am Markt der industriellen Bildverarbeitung etabliert und verbreitet.

Vielfältige Vorteile

Das Design des USB3 Vision Standards baut auf dem GenICam Standard, der gemeinsamen Programmierschnittstelle aller modernen Industriekamera-Schnittstellen, auf. USB3 Vision und GenICam bringen den Anwendern Stabilität und geringe Latenzen bei der Bilddatenübertragung und der Ansteuerung von Kameras. Die Verwendung von USB3 Vision-zertifizierten Kameras, Software und Zubehör hat für die Anwender viele Vorteile: Angefangen vom einfachen Austausch und der Verwendung verschiedener Kameras bis hin zu einer ausgereiften Kommunikation der verschiedenen Hardware- und Softwarebestandteile im System-Set-up.

Im USB3 Vision Standard ist erstmalig auch die Mechanik definiert. Das bedeutet, dass beispielsweise festgelegt ist, wie Kabelanschlüsse verschraubt sein müssen. Dadurch wird die Robustheit der Schnittstelle erhöht und die Austauschbarkeit von Komponenten gewährleistet.

Flexibel, schnell & zuverlässig

Der USB3 Vision Standard definiert seine eigenen Transportschichten, die speziell auf die Bedürfnisse der Vision Technologie zugeschnitten sind. So gibt es den Control Transport Layer und den Event Transport Layer, in denen asynchrone Ereignisse vom Gerät zum Host übertragen werden, sowie den Stream Transport Layer, der dafür sorgt, dass Daten zuverlässig, schnell und mit einem geringen Overhead transportiert werden können.

Vorteile der USB 3.0-Schnittstelle (USB 3.1 Gen 1):

  • Übertragungsbandbreiten von bis zu 350 MB/s
  • Hervorragende Echtzeitfähigkeit
  • Hohe Stabilität und sehr gutes Fehlermanagement
  • Einfache Integration in alle Bildverarbeitungs-Anwendungen (3rd Party Libraries)
  • Standardisierung durch USB3 Vision

Der Vision System Konfigurator

Unser praktischer Vision System Konfigurator bietet Ihnen eine Übersicht aller Basler USB 3.0-Flächenkameras. Das Tool lässt Sie auch weitere Kriterien wie Auflösung, Sensor oder optische Abmessungen auswählen, um die für Sie passende Kamera zu finden.

Haben Sie Fragen zu den Vorteilen der USB-Technologie? Möchten Sie herausfinden, ob Sie die Leistung Ihres Systems mit Hilfe des USB3 Vision Standards verbessern können?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.