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Sony Pregius S: Alles neu, alles gut!

Mit der 4. Generation seiner erfolgreichen CMOS-Sensoren hat Sony mit der neuen Pregius S Linie die Latte in Sachen Sensortechnologie zum wiederholten Male noch ein Stück höher gelegt. Nach der erfolgreichen Einführung der 1. Generation mit dem IMX174-Sensor brachten die folgenden Generationen stetige Fortschritte und Verbesserungen, von denen die Bildqualität und Anwendbarkeit für verschiedenste Applikationen in der industriellen Bildverarbeitung auf unterschiedliche Weise profitieren.

Auch die jüngste Auflage des japanischen Sensorexperten macht da keine Ausnahme: die Pregius S Reihe mit den Highspeed-Sensormodellen IMX530, IMX531, IMX532 und den Standard-Modellen IMX540, IMX541 und IMX542 bietet grundlegende strukturelle Veränderungen im Pixelaufbau und trägt dadurch den aktuellen Trends zu Miniaturisierung und höheren Auflösungen erfolgreich Rechnung.

Was ist neu an Pregius S?

Was ist neu an Pregius S?

Kurz gefasst:

Kleine Pixel + BSI + Global Shutter => hohe Auflösung, kompaktes Format, keine Bewegungsartefakte

Was ist gut an Pregius S?

Die neuen Pregius S-Sensoren bieten im Vergleich zu ihren Vorgängern einige Verbesserungen, sowohl im Hinblick auf das Auflösungsvermögen, den Funktionsumfang, die Qualität der Bildverarbeitung als auch auf den Kundennutzen:

Die wichtigsten Neuheiten auf einen Blick:

  • Zurzeit unerreicht günstiger Preis pro Megapixel Auflösung: ihre geringe Pixelgröße von nur 2,74 µm ermöglicht eine höhere Anzahl an Pixeln auf der zur Verfügung stehenden Sensorfläche.
  • Weniger Kameras pro Vision System: dank ihrer hohen Auflösungen kann eine 24 MP-Kamera zum Beispiel zwei 12 MP-Kameras ersetzen.
  • Auflösungsvermögen: Dank hoher Auflösungen von bis zu 24 MP werden kleinste Details noch präziser erkennbar. Dies trägt dem Trend der zunehmenden Miniaturisierung von zu inspizierenden Bauteilen Rechnung.
  • Global Shutter: neu in der Kombination mit BSI. Sorgt auch bei hohen Geschwindigkeiten für Bilder ohne jegliche Bewegungsartefakte. Bislang waren Backside-illuminated Sensoren nur mit Rolling Shutter verfügbar (Sony STARVIS).
  • Sensorformate für vielseitigen Einsatz z.B.:
    • 16:9 für viele Applikationen in Traffic & Transportation,
    • 1:1 für Medical & Life Sciences-Anwendungen, z.B. Mikroskopie
    • 4:3 für maximale Auflösung im Grenzbereich von C-Mount
  • Leistungsstarke Sensorfunktionen, wie z.B. Multiple ROI mit bis zu 8x8 ROIs: reduziert die Datenmengen und sorgt so für schnellere Bildraten
Was ist gut an Pregius S?

Die Top 3 Kundenvorteile von Pregius S auf einen Blick: Produktivität, Preis, Präzision

Produktivität:

Produktivität:

  • Klein, leicht, C-Mount kompatibel
  • Hohe Präzision bei höherem Durchsatz
  • Sensorformate abgestimmt auf vielfältige Anwendungen in unterschiedlichen Märkten
  • Kleine Pixel- und Sensorgröße ideal für den Bedarf nach hochauflösenden Kameras in kompakten Embedded Vision Systemen
  • Reduzierte Datenmengen und höhere Bildraten dank der leistungsstarken Multiple ROI Sensorfunktion
Preis:

Preis:

  • Extrem attraktiver Preis pro Megapixel
  • Kostenersparnis durch reduzierten Hardware-Aufwand
Präzision:

Präzision:

  • Hohe Bildqualität
  • Keine Bewegungsartefakte bei Aufnahme von bewegten Objekten dank Global Shutter
  • Präzisere Fehlererkennung auch auf kleinsten Bauteilen dank hoher Auflösung von bis zu 24 MP

In Sachen Anwendernutzen schlägt Sony mit der Reduzierung der Pixelgröße zwei Fliegen mit einer Klappe:

1. Präziseres Erkennen von Fehlern:

Dank der veränderten Pixelarchitektur der neuen Back-illuminated Struktur lässt sich die Lichtaufnahme jedes Pixels so steigern, dass auch auf geringerem Raum so viel Licht aufgenommen und verarbeitet werden kann, dass eine beachtliche Sensorempfindlichkeit trotz kleiner Pixelgröße erhalten bleibt. Gleichzeitig wird die vorhandene Sensorfläche effizienter genutzt, indem eine höhere Anzahl von Pixeln darauf Platz findet, wodurch sich wiederum die Auflösung deutlich erhöht.

  • Resultat: eine kleine und leichte Sensorlösung mit höherer Auflösung für das noch präzisere Lösen von anspruchsvollen Inspektionsaufgaben.
Auch kleinste Fehler werden sichtbar.
Auch kleinste Fehler werden sichtbar.
Benötigt der IMX253-Sensor der 2. Generation mit 12 MP noch 25 Bilder, reichen beim IMX531 der 4. Generation mit 20 MP lediglich 12 Bilder.
Benötigt der IMX253-Sensor der 2. Generation mit 12 MP noch 25 Bilder, reichen beim IMX531 der 4. Generation mit 20 MP lediglich 12 Bilder.

2. Höhere Produktivität:

Durch den von Sony entwickelten High-speed Schnittstellen-Standard SLVS-EC (Scalable Low Voltage Signaling with Embedded Clock) erhöht sich die Ausleserate (readout frame rate), sofern das Kamera-Interface die Bandbreite leisten kann (z.B. CoaXPress). Im Vergleich zu niedrigauflösenderen Kameras sind somit im gleichen Inspektionsbereich weniger Frames nötig.

  • Resultat: eine kürzere Verarbeitungszeit im laufenden Inspektionsbetrieb und eine gesteigerte Produktivität von Anlagen in der Fabrikautomation.

Die Pregius S Modelle: Highspeed und Standard

Sony bietet seine neuen Sony Pregius S-Sensoren in zwei Geschwindigkeitsstufen mit jeweils drei Auflösungen an.

Die Highspeed-Reihe liefert Bildraten von 106-159 Bildern pro Sekunde und eignet sich daher bevorzugt für Kameras mit CoaXPress 2.0 oder 10GigE Interface:

  • IMX530 mit 24 MP Auflösung (5328 x 4608 Pixel)
  • IMX531 mit 20 MP Auflösung (4512 x 4512 Pixel)
  • IMX532 mit 16 MP Auflösung (5328 x 3040 Pixel)

Die Standard-Reihe liefert Bildraten von 35-52 Bildern pro Sekunde. Diese preisoptimierten Sensoren sind somit der ideale Fit für Kameras mit GigE- oder USB 3.0-Schnittstelle:

  • IMX540 mit 24 MP Auflösung (5328 x 4608 Pixel)
  • IMX541 mit 20 MP Auflösung (4512 x 4512 Pixel)
  • IMX542 mit 16 MP Auflösung (5328 x 3040 Pixel)

Hohe Auflösungen erleichtern das Erkennen von selbst kleinsten Fehlern in Materialien oder auf Oberflächen. Besonders im Zusammenspiel mit hohen Bild- und Datenausleseraten und mit der verzerrungsfreien Aufnahme von sich bewegenden Objekten dank Global Shutter spielen die neuen Pregius S-Sensoren ihre Trümpfe aus: maximal ausgereizte Auflösung im kompakten C-Mount-Format. Dies entspricht den stetig wachsenden Trends zu mehr Automatisierung im Rahmen von Industrie 4.0 und Miniaturisierung von Bauteilen und Systemen.

Pregius S - Kleinere Pixelgröße treibt Auflösung nach oben und den Preis nach unten

Pregius S - Kleinere Pixelgröße treibt Auflösung nach oben und den Preis nach unten

Freuen Sie sich auf die Sony Pregius S Sensoren!

Wie alle ihre Vorgänger bringen auch die neuen Sensormodelle aus Sonys 4. Generation wieder ein hohes Maß an Innovation und technischen Stärken mit einem klaren Fokus auf den Kundennutzen. Veränderungen wie die neue BSI-Pixelstruktur in Kombination mit hoher Auflösung, schnellen Bildraten und Global Shutter machen die Pregius S-Reihe zweifelsohne für viele Anwendungen zu einer interessanten Option, nicht zuletzt aus Kostengesichtspunkten.

Als erste seiner Kameraserien stattet Basler die ace 2 mit den Sony Pregius S IMX-Sensoren aus. In Kürze sind erste Modelle von ace 2 Basic und ace 2 Pro verfügbar – wir halten Sie auf unserer Webseite zur Produktverfügbarkeit auf dem Laufenden. Weitere Integrationen dieser Sensor-Reihe sind auch für die boost Kameraserie geplant. Bleiben Sie dran!

Ob und in welchem Umfang die neuen Sensoren für Sie Vorteile bringen, richtet sich auch hier nach den individuellen Anforderungen für den Einsatz in Ihrem Vision System. Wir beraten Sie gerne!