Bildgleichmäßigkeit mit Shading- und Flat-Field-Korrektur (FFC) erzielen
Herausforderung Bildartefakte:
Bildqualität bei hochauflösenden Vision Systemen
In der Halbleiterfertigung und bei hochpräzisen AOI-Prüfungen werden häufig mehrere Kameras und Lichtquellen eingesetzt. Diese arbeiten gleichzeitig oder sequenziell, um kleinste Fehler sichtbar zu machen.
Diese komplexen Setups führen oft zu ungleichen Hintergrundhelligkeiten. Diese sind unerwünscht, da sie nicht vom Prüfobjekt stammen.
Typische Ursachen sind:
Linsenvignettierung
Sensorinhomogenitäten
Oberflächenvariationen
Ungleichmäßige Beleuchtung
Diese Effekte können dann wiederum die Merkmalserkennung verschlechtern, Messfehler verursachen und damit letztlich die Qualitätssicherung beeinträchtigen.
Verschiedene Korrekturalgorithmen behandeln unterschiedliche Artefakte
Zur Verbesserung der Bildqualität werden verschiedene Verfahren eingesetzt. Diese zielen auf unterschiedliche Fehlerquellen ab. Einige Algorithmen korrigieren sensorbedingtes Festmusterrauschen (FPN). Dieses besteht aus:
DSNU (dark signal non-uniformity, Dunkelsignal-Ungleichmäßigkeit)
PRNU (photon response non-uniformity, Photonenantwort-Ungleichmäßigkeit)
Andere Verfahren wie Shading (Abschattung) und Vignettierung korrigieren optische Effekte. In der Praxis werden vor allem zwei Methoden genutzt:
Flat-Field-Korrektur (FFC)
Shading-Korrektur
Beide verbessern die Bildhomogenität und die Gesamtqualität.
Flat-Field-Korrektur: Pixel-zu-Pixel- oder blockweise

Die Flat-Field-Korrektur wird je nach Anbieter unterschiedlich umgesetzt. Das führt zu unterschiedlicher Bildqualität. Außerdem hat jede Anwendung eigene Anforderungen. Standardlösungen reichen oft nicht aus.
Es gibt zwei zentrale Ansätze:
Pixel-zu-Pixel-Korrektur
Sehr genau bei sensorbedingten Fehlern
Benötigt viel Speicher
Blockweise Korrektur
Fasst Pixel zu Segmenten zusammen
Effizient bei Beleuchtungs- und Optikproblemen
Spart Ressourcen
Systeme mit niedriger Auflösung profitieren oft von einfacheren, kostengünstigen Flat-Field-Korrekturen.
In anspruchsvollen Bildgebungsanwendungen mit hoher Datenrate und geringer Latenz stoßen fest implementierte Algorithmen jedoch schnell an ihre Grenzen – insbesondere aufgrund von Speicherrestriktionen und eingeschränkten Konfigurationsmöglichkeiten der Kamera.
Die Lösung: Benutzerdefinierte Flat-Field-Korrektur auf dem Kamera-FPGA
Wenn Standards nicht ausreichen, sind flexible Ansätze notwendig. Mit FPGA-basierter Bildvorverarbeitung lassen sich maßgeschneiderte Korrekturen umsetzen. Damit kann die Bildhomogenität gezielt optimiert werden. Unsere Teams programmieren FPGAs individuell mithilfe der VisualApplets Software und erstellen passend für Ihre Anwendung individuelle Korrektur-Algorithmen.
Beispiel-Leistungen und Erweiterungen:
Mehrere Parametersätze für unterschiedliche Beleuchtungsszenarien, Belichtungszeiten und Verstärkungsstufen
Temperaturabhängige Anpassung
Integrierte Rauschunterdrückung
Automatische Defektpixel-Korrektur mittels lokaler, adaptiver Schwellenwerte
Sequenzabhängige Einstellungen
Ihre Vorteile
Fortschrittliche, individuell anpassbare FFC- und Shading-Korrektur
Bessere Ergebnisse als Standardlösungen
Hohe Flexibilität bei der Parametrierung
Erfahrener technischer Support
Keine Laufzeitlizenzkosten
Mehr über unser Leistungspaket für FPGA-Programmierung erfahren
Produkte für diese Lösung
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