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Das Geschäftsmodell des Basler Konzerns

Die Basler AG mit ihrem Hauptsitz in Ahrensburg bei Hamburg (Deutschland) und die anderen stark integrierten Unternehmen des Konzerns (im Folgenden auch „Basler Konzern“ oder „Basler“) entwickeln, produzieren und vermarkten Bildverarbeitungskomponenten für professionelle Anwender. Der überwiegende Anteil des Umsatzes entfällt aktuell auf digitale Kameras, die vor allem in der industriellen Massenproduktion, in medizinischen Anwendungen, in der Verkehrskontrolle sowie in der Logistik eingesetzt werden. Darüber hinaus erweitert der Basler Konzern kontinuierlich sein Produktangebot und entwickelt sich somit schrittweise zum Komplettanbieter für Bildverarbeitungstools und –komponenten mit Lösungskompetenz. Basler Produkte zeichnen sich durch Innovation, hohe Zuverlässigkeit, einfache Integration und ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Zielkunden sind nationale und internationale Hersteller von Investitionsgütern (OEM-Kunden), die Bildverarbeitungskomponenten und -lösungen in ihre eigenen Systeme und Geräte integrieren und diese an Endanwender vermarkten. Die Kunden werden überwiegend durch den eigenen Direktvertrieb oder über regionale Vertriebspartner (Distributoren) betreut. Die Komponentenprodukte von Basler sind generisch und in vielen Branchen bzw. Anwendungen einsetzbar. Sie werden nach erfolgreicher Integration durch den OEM-Kunden im Rahmen seiner Produktentwicklung (sogenanntes Design-In) fester Bestandteil der jeweiligen Kunden-Lösung. Da der Kunde im Normalfall die Komponentenlieferanten über den Lebenszyklus seines eigenen Produkts nicht wechselt, schließt sich an das Design-In in der Regel eine mehrjährige, stabile Geschäftsbeziehung an. Basierend auf dem Angebot und der Technologie von Standardkomponenten bietet Basler zudem kundenspezifische Anpassungen und hochintegrierte Lösungen für große OEM-Kunden an.

pylon – das Universalwerkzeug zur Entwicklung von Computer Vision-Applikationen

Strategiekonform investiert Basler 13 % des Umsatzes in R&D, um die Transformation zum Vollsortimenter mit Lösungskompetenz durch eine attraktive Technologie- und Produkt-Roadmap langfristig zu untermauern. In das Zentrum des Produktangebots rückt dabei sukzessive die Software-Suite Basler pylon. pylon entwickelt sich von einem Konfigurationstool für Kameras rapide zu einem universalen Werkzeug zur Entwicklung von Computer Vision-Applikationen weiter. Es ermöglicht den Kunden durch eine einheitliche Software-Schnittstelle zu einem sehr breiten Angebot an aufeinander abgestimmten Hardware-Komponenten für Bildverarbeitung kürzere Entwicklungszeiten und wird ab 2022 schrittweise Funktionalitäten zur automatischen Bildanalyse und zum Erstellen kompletter Bildverarbeitungsanwendungen bieten.

Weltweite Präsenz mit breiter Aufstellung

Die Basler AG unterhält Tochtergesellschaften in USA, Singapur, Taiwan, China, Japan und Korea. Die Tochtergesellschaften werden im Konzernabschluss voll konsolidiert. Weitere Repräsentanzen bestehen in Polen, dem Vereinigten Königreich, Finnland, Frankreich, Malaysia und den Niederlanden. In den Tochtergesellschaften bzw. Repräsentanzen werden überwiegend absatzbezogene Leistungen erbracht. In Singapur besteht darüber hinaus eine Produktion für die Versorgung des lokalen asiatischen Marktes. In Taiwan werden zudem kundenspezifische Anpassungen für den asiatischen Markt entwickelt.

Externe Einflussfaktoren auf das Geschäftsmodell des Konzerns sind die allgemeine makroökonomische Lage und die Nachfragesituation in den regionalen Absatzmärkten Asien, Europa und Nordamerika. Aufgrund seiner Ausrichtung auf Investitionsgüterhersteller ist die Konjunktur im Maschinen- und Anlagenbau, insbesondere im Bereich Halbleiter und Elektronik, für die Geschäftsentwicklung des Konzerns von besonderer Bedeutung. Infolge der in den Vorjahren begonnenen Expansion in Märkte außerhalb der Fabrikautomation, z.B. Medizin- und Verkehrstechnik sowie Logistik, erschließt sich Basler weiteres Wachstumspotenzial und reduziert die Zyklizität seines Geschäfts. Basler partizipiert an den Fortschritten der Computer Vision Technologie und treibt diese zugleich voran. Durch zunehmende Leistungsfähigkeit, Preisreduktion, einfachere Anwendung und Digitalisierung wächst Computer Vision Schritt für Schritt in weitere Anwendungsbereiche hinein.

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