JPEG-Komprimierung direkt in der Industriekamera
System-, Software- oder Automatisierungsingenieure kennen die Tücken der JPEG-Komprimierung: veränderte Bildqualität, uneinheitliche Farbgenauigkeit, visuelle Artefakte und der Verlust wichtiger Details. Die JPEG-Komprimierung reduziert zwar die Speicherkosten, verlagert aber die Last auf die CPU-Verarbeitung. Die Lösung: JPEG-Komprimierung optimal einsetzen und negative Effekte möglichst vermeiden. Erfahren Sie, wie Sie eine Optimierung ohne Leistungseinbußen erzielen.

Engpässe bei der Datenübertragung, -verarbeitung und -speicherung
In Fertigungsbetrieben prüft das Bildverarbeitungssystem häufig mehrere Produktlinien an verschiedenen Orten und überträgt die Daten zur Qualitätsüberwachung an einen zentralen Server. In vielen Branchen werden die Bilder kritischer Teile während jeder Fertigungsphase archiviert, um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Stellen Sie sich diese Anforderungen nun in einer Umgebung mit mehreren Kameras und Echtzeit-Verarbeitung vor. Die schiere Menge der erzeugten Bilddaten kann die Netzwerkbandbreite des Systems bei der Übertragung schnell überfordern. Speicherplatz und Effizienz stoßen dann schnell an ihre Grenzen.
JPEG-Komprimierungslösungen sind oft mit hohen Kosten verbunden
Die JPEG-Komprimierung ist in der Bildverarbeitung weit verbreitet, wenn Speicher- und Übertragungseffizienz die Prioritäten der Anwendung sind. Allerdings kann sie die Systemleistung aufgrund ihrer Rechenkomplexität erheblich beeinträchtigen, insbesondere in Echtzeitumgebungen. Sie reduziert zwar die Speicherkosten, verlagert aber die Last auf die CPU-Verarbeitung. Der Kompromiss zwischen verringerten Dateigrößen und Verarbeitungsgeschwindigkeit führt so leicht zu Einschränkungen, insbesondere bei Hochgeschwindigkeits- und hochauflösenden Systemen.
Häufig verwendete JPEG-Komprimierungsansätze und ihre Grenzen
Aktuelle Lösung | Funktionsweise | Beschränkungen |
Nachbearbeitung | Sie komprimieren nach abgeschlossener Bildaufnahme auf einem anderen Computer. | Hoher CPU-Bedarf Bandbreitenprobleme im Netzwerk Hohe Verarbeitungsverzögerungen |
|---|---|---|
Externe Framegrabber | Sie verwenden ein eigenständiges Komprimierungsgerät zwischen Ihrer Kamera und dem System. | Zusätzliche Ausgaben für Hardware Das Setup kann bei mehreren Kabeln und Verbindungen komplex werden Häufige Ausfälle |
Erfassen mit reduzierter Auflösung | Sie nehmen Bilder in geringerer Qualität auf oder reduzieren den Aufnahmebereich. | Verlust von Bilddetails Kann sich nicht an veränderte Bedarfe anpassen Begrenzter Anwendungsbereich |
Baslers nahtlose Komprimierung ohne Kompromisse
Mit unserer Lösung vermeiden Sie Bandbreiten-Engpässe, aufgezwungene Kompromisse bei Bildqualität und Leistung sowie hohe Kosten für Speicherplatz.

Kamerainterne JPEG-Komprimierung
Wir integrieren unseren JPEG-Komprimierungsalgorithmus direkt in die Hardware unserer Industriekameras und vereinen so die Stärken von Industrie- und Netzwerkkameras. Dadurch lassen sich Rohbilder sofort nach der Aufnahme verarbeiten. Dieser kamerainterne Ansatz beseitigt Bandbreitenengpässe im Backend, ohne dass die Bildqualität darunter leidet.
Durch die hohe Bildtreue und Leistung ist sie ideal für eine Vielzahl von Bildverarbeitungsanwendungen.

Highlights der JPEG-Komprimierungslösung
Mit unserer einsatzbereiten Lösung erhalten Sie:
80 % Komprimierungsrate ohne Beeinträchtigung wichtiger Bilddetails für Bildverarbeitungsanwendungen
5-fache Bandbreiteneffizienz in Ihrer bestehenden Architektur ohne Investitionen in zusätzliche Hardware, Setup oder Speicherung
Echtzeitverarbeitung bei voller Bildrate für optimale Leistung und nahtlose Skalierung
Sprechen Sie mit unseren Ingenieuren über Ihr Projekt. Sie helfen Ihnen, die Industriekamera zu finden die Ihren Anforderungen entspricht und darüber hinausgeht.
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