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Karriere | Investoren

Wie macht Basler seine Kameras so robust?

Höchste Qualitätsansprüche und umfangreiche Tests sorgen für hohe Robustheit

Basler Kameras durchlaufen ein anspruchsvolles und ausführliches Testprogramm, bevor wir sie auf den Weg zu unseren Kunden schicken. Wir überprüfen jedes Bauteil und wägen die Verwendung sorgfältig ab, bevor es im Inneren einer Basler Kamera landet. Unsere Qualitätsmaßnahmen setzen bereits bei der Entwicklung an und sorgen für eine besonders hohe Robustheit unserer Kameras.

Qualität ist für Basler mehr als ein Versprechen. Wir stellen höchste Ansprüche an unsere Produkte und ergreifen zahlreiche Maßnahmen, um Ihnen die Qualität und Robustheit zu liefern, die Sie von uns erwarten. So beginnt die standardmäßige Qualitätssicherung im Haus mit der Anlieferung von Bauteilen in den Basler Produktionsstätten. Alle Bauteile und Baugruppen durchlaufen mehrere Inspektionsschritte vor und nach der Bestückung auf den Leiterplatten, bevor sie für die Montage in der Kamera freigegeben werden. Diese Prüfprozesse setzen sich in der Fertigung nahtlos fort. Die Untersuchung der generellen Funktionsfähigkeit sowie der Bildqualität durch das Camera Test Tool und die Kontrolle der Sensorposition in der Kamera sind nur drei weitere Inspektionsschritte, die eine Basler Kamera bis zu ihrer Fertigstellung absolvieren muss.

Neben diesen Schritten in der Fertigung der Kameras untersuchen wir aber auch schon während des Entwicklungsprozesses mögliche Einflüsse, die auf die Lebensdauer einer Kamera wirken und denen sie im Laufe ihres Einsatzes auf vielfältige Weise ausgesetzt ist.

Äußere Faktoren wie

  • die Umgebungstemperatur mit ihren möglichen Schwankungen
  • vorhandene Feuchtigkeit in und um den Einsatzbereich und
  • die Anzahl und Amplitude von Temperaturzyklen durch An- und Ausschalten

können die Lebensdauer einer Kamera ebenso beeinflussen wie

innere Faktoren, z.B.

  • die Robustheit der einzelnen elektronischen Komponenten
  • die Robustheit von Leiterbahnen und Lötpunkten sowie
  • das Design der Wärmeabfuhr aus der Kamera.

Damit keiner dieser Faktoren die Leistungsfähigkeit und die Lebensdauer Ihrer Kamera beeinträchtigt, hat Basler für Kamera-Neuentwicklungen spezielle Testverfahren entwickelt, die dazu dienen, diese Einflüsse abzubilden und die Kameras wirkungsvoll davor zu schützen. So wurden beispielsweise repräsentative Temperaturzyklen als Test entwickelt, welche in einem Klimaschrank simuliert werden.

Mehr zu Qualitätsmanagement und -sicherung in der Produktion bei Basler erfahren Sie auf unseren Qualitäts-Seiten oder in unserer Qualitäts-Broschüre.

  • Case Study: Temperaturtest bei Komponenten

    Was Basler unter höchstem Qualitätsanspruch versteht, sehen Sie am Beispiel dieser Case Study.

    Die Grafik zeigt den Aufbau des Sensorpackages bei den PYTHON 2000- und PYTHON 5000-Sensoren von ON Semiconductor:

    LCC Sensorpackage


    Bei Temperaturschwankungen dehnt sich das Keramikgehäuse des Sensors weniger stark aus als das darunterliegende Board. Bei dem sogenannten LCC Package erweisen sich dabei im Zuge wiederholter Testläufe die wie in obiger Grafik sichtbar angeordneten Lötpunkte an den Außenkanten des Sensorpackages als nicht robust genug, um dem durch die unterschiedliche Ausdehnung entstehenden Stress verlässlich standzuhalten.

    Case Study: Temperaturtest bei Komponenten


    Ein derart aufgebautes Package kann dazu führen, dass Kameramodelle nur für ausgewählte Anwendungen genutzt werden können, bei denen die Anzahl und Amplitude der Temperaturzyklen sehr gering ausfallen, da sonst der hohe Stress mittel- bis langfristig dazu führt, dass Lötpunkte brechen und so die Funktionsfähigkeit des Sensors eingeschränkt oder ausgesetzt wird.

    Diese eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten in Kundenanwendungen erfüllen nur bedingt den Qualitätsanspruch, den Basler an seine Kameras stellt. Basler Techniker forschten nach möglichen Alternativen. Gemeinsam mit dem Sensorhersteller fand sich folgende Lösung:

    LCC zu LGA Sensorpackage

    Im Gegensatz zum LCC-Package ist das neu entwickelte LGA-Sensorpackage mit vielen, über die gesamte Fläche verteilten, Lötpunkten ausgestattet, die nachweislich deutlich widerstandsfähiger gegenüber den Ausdehnungen aufgrund von Temperaturschwankungen sind und damit den hohen Qualitätsanspruch von Basler erfüllen.

    In unserem Video zur Case Study werden die einzelnen Schritte bis hin zum neuen LGA-Sensorpackage noch einmal veranschaulicht:

    What Quality Means at Basler

    Zur Case Study