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01.09.2020

3D-Kamera Basler blaze geht in Serie

3D-Kamera Basler blaze geht in Serie

Die zweite Generation von 3D-Kameras geht bei Kamerahersteller Basler in die Serienproduktion. Ausgestattet mit neuester Sony DepthSense™ Sensortechnologie und hocheffizienten VCSEL-Laserdioden ist die Basler blaze Kamera, basierend auf der Lichtlaufzeitmethode (Time-of-Flight), ein geeigneter Kandidat für vielfältige 3D Vision Anwendungen in der Automation, Robotik, Logistik und Medizin.

Mit ihrer hohen Messgenauigkeit und einer VGA-Auflösung mit 640 x 480 Pixeln eignet sich die 3D-Kamera insbesondere zum Erkennen von Hindernissen sowie zur Bestimmung von Lage, Volumen und Position von Objekten innerhalb eines Messbereichs von bis zu 10 Metern. Der Sony Time-of-Flight IMX556PLR Sensor mit CAPD (Current Assisted Photonic Demodulator) Pixelstruktur ermöglicht dabei annähernd millimetergenaue optische Messungen mit sehr hoher Präzision.

Robust und tageslichtfest für vielseitigen Einsatz

Mit kompakten Abmessungen, einem geringen Gesamtgewicht und der Bauform ohne bewegliche Komponenten – Objektiv und unsichtbare Infrarot-Beleuchtung sind integriert – ist die blaze prädestiniert für die Montage am Roboterarm oder die Integration in Automatisierungssysteme. Das wasser- und staubdichte IP67-Schutzgehäuse und eine hohe Schockbeständigkeit erlauben den zuverlässigen Betrieb in Umgebungen, die ein hohes Maß an Robustheit und Unempfindlichkeit gegenüber Störungen erfordern.

Durch den Einsatz neuester Laserdioden-Technologie (VCSEL) arbeitet die blaze im Nah-Infrarot-Wellenlängenbereich um 940 nm. Sie ist daher unabhängig vom Umgebungslicht und kann auch bei Tageslicht eingesetzt werden. Die Kamera erzeugt ein aus Entfernungs-, Intensitäts- und Konfidenzkarte bestehendes Multipart-Bild und formt daraus in Echtzeit 3D-Punktwolken und 2D-Graubilder mit einer Bildrate von bis zu 30 Aufnahmen pro Sekunde. Das Umwandeln der Rohdaten in Tiefeninformation erfolgt dabei bereits in der Kamera, so dass Latenzzeit und hostseitige Prozessorlast minimiert werden.

Mit dem GenICam-kompatiblen blaze SDK von Basler kann die Kamera einfach und schnell konfiguriert und an Systemanforderungen angepasst werden. Die plattformunabhängige Programmierschnittstelle mit Beispielprogrammen erleichtert zudem die Integration der blaze in Einzel- oder Multi-Kamera Anwendungen. Als Ergänzung zum eigenen SDK werden Kunden durch die Anbindung an gängige Machine Vision Bibliotheken und Third Party Software-Plattformen bei der Anwendungsentwicklung unterstützt.

Fazit

„3D Vision befähigt Maschinen heute nicht nur Objekte zu „sehen“ und zu „vermessen“, sondern sie zu erkennen, zu verstehen und mit ihnen zu interagieren. Die blaze ToF-Kamera ist mit ihrer hohen Auflösung und Genauigkeit bestens hierfür geeignet und erlaubt durch ihre leistungsstarken Features den Einsatz in einer Vielzahl von Anwendungs- und Systemumgebungen - und das zu einem sehr attraktiven Preis. Gerade in der „Smart Factory“ und der Logistikautomation in Anwendungen wie zum Beispiel der Palettierung und Vermessung von Paketen oder im Bereich des fahrerlosen Transportierens kann die blaze einen entscheidenen Beitrag zur Flexibilisierung von Prozessketten und einem schnellen Return of Investment leisten“, betont Sebastian von Holdt, Head of Product Management 3D Business bei Basler. Detaillierte Informationen zu Produkt und Einsatzmöglichkeiten stehen auf baslerweb.com/blaze zur Verfügung.

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