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Karriere | Investoren

Success Stories

Die Natur als Vorbild: Verkehrsüberwachungssystem für große Entfernungen mit Basler ace USB 3.0-Kamera

Im Zuge der industriellen Revolution und Fortschritten in der Transporttechnik ist die Zahl der Automobile rund um die Welt in den letzten Jahrzehnten rasant gestiegen. Effiziente Verkehrsüberwachungssysteme zur zuverlässigen Verkehrskontrolle sind daher unabdingbar geworden. In Singapur haben die derzeit eingesetzten Geschwindigkeitsmesssysteme mehrere Nachteile. Einer davon ist, dass das von der Kamera aufgenommene Bild, das vom Geschwindigkeitsmesser ausgelöst wird, gleichzeitig mehrere Fahrzeuge enthalten kann. Dadurch lässt sich nicht ohne weiteres erkennen, welches Fahrzeug zu schnell gefahren ist.

Diesen Nachteilen lässt sich durch von Hand bedienten Radarpistolen begegnen, bei denen der Mensch die Kontrolle über den Messvorgang behält. Bemühungen, die Verkehrsüberwachung mit Computer-Vision-basierten Systemen zu revolutionieren, sind durch die feste Schärfentiefe der Kamera mit einem Sichtvermögen auf kurze Reichweiten beschränkt. Gesucht wird jedoch ein zuverlässiges Vision-basiertes Tracking-Verkehrssystem auch für weite Entfernungen.

Die Forschungsgruppe für Steuerung und Simulation an der Nationaluniversität Singapur hat ein neuartiges, preiswertes und dennoch zuverlässiges Vision-basiertes Verkehrsüberwachungssystem unter dem Namen „Raptor Vision“ entwickelt, um die Defizite aktueller Systeme zu überwinden. Das System ist inspiriert vom Raubvogelauge, das simultan in der Nähe und in der Ferne scharf sehen kann. Durch den Einsatz von Basler Kameras kann der Tracking-Bereich auf 1 km erweitert werden, was eine enorme Verbesserung gegenüber den momentan verwendeten Systemen darstellt.