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Karriere | Investoren

Success Stories

Inline-Qualitätssicherung im Faserverbundleichtbau mit Basler pilot GigE-Kamera

Den Energieverbrauch durch Gewichtsreduzierung zu senken, ist eine Anforderung, die viele Wirtschaftszweige betrifft. Im Leichtbau wird diese Forderung ernst genommen. Gegenüber konventionellen metallischen Bauweisen bietet der Leichtbau mit textilen Faserverbundwerkstoffen neue energieeffiziente Möglichkeiten.

Bislang erfolgt die Qualitätssicherung dieser Hochleistungswerkstoffe weitgehend manuell, wodurch den Marktanforderungen nach Zuverlässigkeit und Wirt­schaftlichkeit nicht Rechnung getragen wird. Die Zielsetzung für die Qualitätssicherung in der Produk­tion von FVK ist die Absicherung der gesamten Prozesskette. Dies kann durch eine automatisierte Prüfung und der Integration von Prozessregelkreisen erfolgen. Am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen wurde daher das Fiber Measurement Systems (FMS), ein roboterbasiertes Sensorsystem zur Erkennung und Klassifizierung von Produktionsfehlern textiler Halbzeuge in der FVK-Fertigung entwickelt.

Das am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen entwickelte Verfahren basiert auf einer Sensordatenfusion aktiver und passiver optischer Verfahren. Während spezielle laserbasierte Messtechnik zur Erfas­sung der 3D-Geometrie (Makroform) verwendet wird, dient die hochauflösende Flächenkamera, die Basler piA2400-17gm zur Detektion lokaler Faserorientie­rungen (Mikroform) der FVK-Strukturen.