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Karriere | Investoren
12.06.2018

Klare Visionen für die Zukunft – Basler feiert 30-jähriges Bestehen

Klare Visionen für die Zukunft – Basler feiert 30-jähriges Bestehen

Nach dem Rekordumsatz-Jahr 2017 feiern wir in diesem Jahr unser 30-jähriges Bestehen. Dabei blicken wir auf eine ebenso bewegte wie erfolgreiche Vergangenheit zurück. Gestartet als 2-Mann-Betrieb im Technikzentrum in Lübeck, haben wir uns zum weltweit führenden Hersteller von Industriekameras entwickelt.

Maßstäbe für die Zukunft setzen

Als Weltmarktführer setzt Basler heute in vielerlei Hinsicht Maßstäbe, sowohl produktseitig, als auch bei gesellschaftlich relevanten Themen wie der Nachwuchsförderung oder der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als Arbeitgeber genießt Basler einen hervorragenden Ruf und hat so den größten Talent-Pool der Branche aufbauen können. Wir engagieren uns stark in Schulprojekten und regionalen Initiativen, beispielsweise sind wir Gründungsmitglied der „Stiftung Beruf und Familie im HanseBelt“ und besitzen bereits seit 2011 das Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ der Hertie-Stiftung.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der erfolgreichen ace Kameraserie sowie die Entwicklung und Vermarktung neuer Technologien wie 3D oder Embedded Vision sind wichtige Themen im Bereich der Produktstrategie. Auch in Zukunft setzen wir auf eine nachhaltige Wachstumsstrategie für unseren Erfolg. Mit der Akquisition der mycable GmbH, einem führenden Anbieter im Bereich der Beratung und Entwicklung von Embedded Computing-Architekturen, verstärken wir beispielsweise den Ausbau unseres Geschäfts in Richtung Computer Vision.

Norbert Basler und Dietmar Ley sehen der Entwicklung der nächsten Jahre gespannt entgegen: „Der klassische Markt der Fabrikautomation verändert sich, das maschinelle Sehen wird stetig revolutioniert. Der Embedded Vision Trend wird die heute vorwiegend PC-basierte Bildverarbeitung nach und nach ablösen und gleichzeitig eine Vielzahl neuer Anwendungen ermöglichen. Wir möchten an dieser Entwicklung aktiv mitwirken und neue Marktsegmente erschließen. Dies wird den Grundstein für die Nachhaltigkeit unseres Wachstums legen.“

„Ich bin sehr stolz darauf, was wir bei Basler auf der Basis vertrauensvoller Zusammenarbeit und langfristiger Denkweise erreicht haben, insbesondere in unserem Rekordjahr 2017.“, betont Vorstandsvorsitzender Dietmar Ley. „Zu verdanken haben wir dies unserem Mut zum Risiko und der Bereitschaft, ständigen Wandel als normal zu begreifen – vor allem aber unseren weltweit mittlerweile über 600 Mitarbeitern, ihrer außergewöhnlich starken Identifikation mit dem Unternehmen, ihrer Kreativität und ihrer Leistungsbereitschaft.“

Im Rückblick: Vom Systemlieferanten zum Komponentenhersteller

Als Norbert Basler 1988 zusammen mit einem Kommilitonen und einem Startkapital von 2.000 D-Mark unsere Firma gründet, ist die Geschäftsidee klar: Ein Bildverarbeitungs-Unternehmen. Innerhalb weniger Jahre stellt sich Erfolg ein, insbesondere mit Systemen zur Prüfung von optischen Datenträgern. 10 Jahre später beginnt Basler, eigene Kameras zu entwickeln und vermarktet diese ab 1998 weltweit. Ein Jahr später gehen wiran die Börse. Mit der neuen strategischen Ausrichtung auf das Kamerageschäft startet Basler in das neue Jahrtausend und zieht sich über die nächsten Jahre Schritt für Schritt aus dem Systemgeschäft zurück. Wir verstärken den Vertrieb in Fernost und bauen eine eigene Produktionsstätte in Singapur. Diese Strategie trug maßgeblich zu unserem starken Wachstum bei: Die Kameraproduktion stieg von gut 24.000 Stück im Jahr 2009 auf mehr als 450.000 Stück im Jahr 2017. Aufgrund der konsequenten Fokussierung auf die Volumensegmente des Industriekameramarkts erzielt Basler bei stetig sinkenden Durchschnittserlösen jährliche Umsatzwachstumsraten von über 15 Prozent, im Rekordjahr 2017 steigern wir unseren Umsatz sogar um 54 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Erfolg macht sich auch an der Börse bemerkbar: In 2017 ist die Basler-Aktie das erfolgreichste Wertpapier in Norddeutschland. Das stetige Wachstum ist nicht zuletzt auch Ergebnis unserer hohen Innovationsleistung und der daraus folgenden hohen Attraktivität der Produkte am Markt.