Basler Compliance - camera inspection

Konformitäten

Bei Basler liegt das Hauptaugenmerk auf der Qualität unserer Produkte. Unser Qualitätsmanagement-System wird daher kontinuierlich ausgebaut und verbessert. Zu unserem Qualitätsversprechen zählen auch Konformitäten mit der REACH-Verordnung und den RoHS-, China RoHS- und WEEE-Richtlinien. Basler erfüllt all diese Anforderungen und arbeitet eng mit allen Lieferanten zusammen, um die kontinuierliche Einhaltung zu gewährleisten.

ISO-Zertifikat

Mit dem Ziel, unsere Arbeitsabläufe und Prozesse weiter zu optimieren, haben wir ein umfangreiches Qualitätsmanagementsystem erarbeitet und erfolgreich eingeführt. Im Sinne der Norm ISO 9001:2008 haben wir ein über ein reines Qualitätssicherungstool hinausgehendes, integriertes Managementsystem mit Fokus auf die kontinuierliche Verbesserung der gesamten betrieblichen Abläufe entwickelt.

Für unsere Kunden bedeutet dies eine deutliche Steigerung unserer Effizienz sowie eine Optimierung der Zuverlässigkeit unserer Prozesse.

Für das gesamte System sind klar formulierte Qualitätsziele definiert. Durch eine kontinuierliche Überprüfung dieser Ziele erkennen wir Abweichungen rechtzeitig und können bei Bedarf gegensteuern. Mit einem ausschließlich als Online-Version im Intranet vorliegendem Handbuch stellen wir sicher, dass jeder Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf die aktuellsten Informationen hat.

Die LRQA (Lloyd’s Register Quality Assurance) wird in jährlichen Besuchen die Wirksamkeit unseres QM-Systems überprüfen. Kontinuierlich durchgeführte interne Audits stellen sicher, dass alle Prozesse laufend überprüft und verbessert werden.

Unser Qualitätsmanagementsystem soll ein lebendiges, sich weiterentwickelndes System sein; ganz nach unserer Devise: Wir lernen und verbessern uns ständig, 365 Tage im Jahr.

Bekannter Versender

„Bekannter Versender“ ist ein vereinfachtes Verfahren, welches uns durch das Luftfahrtbundesamt (LBA) genehmigt wurde. Luftfrachtsendungen werden nicht ausschließlich in reinen Frachtflugzeugen transportiert, sondern häufig in Passagierflugzeugen.
Um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten werden alle Luftfrachtsendungen zeit- und kostenintensiv am Flughafen gescannt bzw. geöffnet. Diese Maßnahmen führen dazu, dass es in der Lieferkette zu unkalkulierbaren Verspätungen kommen kann. Als behördlich zugelassener „Bekannter Versender“ hat Basler den Vorteil, dass unsere Luftfrachtsendungen nicht mehr am Flughafen überprüft werden müssen. Um dieses Privileg genießen zu dürfen, haben wir uns sehr strengen Sicherheitsvorschriften unterworfen.

Unsere Zulassungsnummer als „Bekannter Versender“ lautet DE/KC00786-01/0118.

Zertifikat „Zollrechtliche Vereinfachungen/Sicherheit“ (AEO F)

Die Basler AG ist als „Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“ (AEO Authorised Economic Operator) zertifiziert und Inhaber des Zertifikats „Zollrechtliche Vereinfachungen/Sicherheit“ (AEO F).

Wir gelten damit als besonders zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner im internationalen Warenmanagement und können bestimmte Vergünstigungen im Rahmen der Zollabfertigung in Anspruch nehmen. So werden beispielsweise die Bedingungen für gewisse zollrechtliche Vereinfachungen nicht erneut geprüft oder Waren und Unterlagen weniger häufig untersucht.

Die Bewilligung dieses Status ist an umfangreiche Voraussetzungen geknüpft. Zuverlässigkeit, Zahlungsfähigkeit sowie die Erfüllung einschlägiger Rechts- und Sicherheitsvorschriften gehören zu den wichtigsten Auflagen, die wir erfüllen. Unsere Geschäftspartner profitieren durch die Zertifizierung von einer professionellen Abwicklung und einem hohen Qualitätsstandard des Warenverkehrs.

REACH

Die Basler AG ist ein Hersteller von Produkten im Sinne von REACH und als ein „Downstream-Betreiber“ eingestuft. Daher fällt die Basler AG laut REACH-Richtlinie (EG)1907/2006 prinzipiell unter keine Registrierungspflichten. Somit ist laut unserem aktuellen Wissensstand keine Registrierung der Ereignisse, über die Sie sich erkundigt haben, im Sinne von REACH erforderlich. Dies gilt insbesondere, weil unter normalen bzw. vernünftig vorhersehbaren Nutzungsbedingungen keine chemischen Stoffe von unseren Produkten freigesetzt werden können (siehe Artikel 7, Absatz 1 der REACH-Verordnung). Entsprechend müssen sämtliche chemische Stoffe in unseren Produkten, die möglicherweise eine Registrierung erfordern, nur von unseren Lieferanten registriert werden.

Im Interesse der erhöhten Produktsicherheit halten wir REACH und die aus ihr resultierenden Vorgaben streng ein. Durch engen Kontakt mit unseren Lieferanten gewährleisten wir, dass wir mit der Informationspflicht unter Artikel 33 im Einklang bleiben. Wir holen ständig Informationen ein, ob die aufgelisteten Stoffe, die eine besondere Sorgfalt erfordern, zu mehr als 0,1 Gewichtsprozent in den von uns verwendeten Materialien, Präparationen oder Produkten enthalten sind. Sollten wir derartige Informationen von unseren Lieferanten erhalten, würden wir diese direkt an Sie bzw. an unsere anderen Kunden weiterleiten.

Wir werden Sie über alle relevanten Änderungen informieren, die aufgrund von REACH an unseren Produkten und ihrer Lieferbarkeit bzw. an der Qualität der an Sie gelieferten Teile oder Produkte im Kontext unserer Geschäftspartnerschaft entstehen. Wir werden uns auch mit Ihnen bezüglich entsprechender Maßnahmen beraten, die u. U. in individuellen Fällen getroffen werden müssen.

Bestätigung der Erfüllung von RoHS 1 und 2

Die Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe (RoHS 1 und RoHS 2) ist eine europaweite Umweltrichtlinie (2002/95/EG RoHS 1 und 2011/65/EU RoHS 2), deren Ziel es ist, die Verwendung von Gefahrstoffen in der Produktion von Elektronikgeräten zu reduzieren. Diese Richtlinie verbannt die Einführung von Elektro- und Elektronikgeräten auf dem europäischen Markt, die Blei (Pb), Quecksilber (Hg), Cadmium (Cd), sechswertiges Chrom (Cr(VI)), polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE) enthalten. Dieses Verbot ist seit dem 1. Juli 2006 (RoHS 1) und dem 2. Januar 2013 (RoHS 2) in Kraft.

Hersteller von Geräten wie z. B. Kameras, die in anderen Apparaten integriert sind, müssen die Richtlinie nicht befolgen. Basler hat jedoch beschlossen, die Richtlinie einzuhalten, weil wir der Meinung sind, dass unsere Kunden, der Markt und die Umwelt ein Recht auf unsere beste Leistung haben.

Basler bestätigt, die RoHS-Regeln und -Vorschriften gemäß der Umweltrichtlinie 2002/95/EG und der Richtlinie 2011/65/EU für alle unsere Kameras mit Ausnahme der L104K, die RoHS nicht vollständig erfüllt, zu erfüllen.

 Erfüllung der China RoHS-Richtlinie

Um die Anforderungen unserer Kunden, insbesondere denen im chinesischen Markt, zu erfüllen, erfüllt Basler die China-RoHS (Managementmethoden für die Kontrolle von Umweltverschmutzung durch elektronische Informationsprodukte).

Am 1. März 2007 kündigte das chinesische Ministerium für Informationsindustrie die China-RoHS an. Die China-RoHS ist die chinesische Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Stoffe (RoHS), die in elektronischen Informationsprodukten (EIP) verwendet werden (siehe SJ/T11363-2006).

Die China-RoHS ist insofern mit der RoHS-Richtlinie der Europäischen Union identisch, als dass sie die selben sechs Gefahrstoffe und die selben Grenzwerte nennt. Im Gegensatz zur RoHS-Richtlinie der EU sind in der China-RoHS keine Ausnahmen zugelassen. Die China-RoHS enthält auch Vorgaben für die Produktkennzeichnung und die Angabe von Konzentrationsmengen von Gefahrstoffen.

Erklärung der Produktkennzeichnung


Basler erfüllt die Vorgaben der China-RoHS durch die entsprechende Kennzeichnung und Angabe von Gefahrstoffen für alle Produkte, die unter die Definition von EIP fallen. Im Einklang mit der China-RoHS kennzeichnet Basler alle EIP, die in der Volksrepublik China verkauft werden, mit Umweltverschmutzungskontrolllogos.

Die folgenden Abbildungen zeigen die Kennzeichnungen, die für alle Basler Produkte gelten.

Umweltfreundliche Nutzungsdauer

Die Zahl im 2. Logo bezieht sich auf die umweltfreundliche Nutzungsdauer (EFUP) eines EIP. Die EFUP ist die Anzahl der Jahre ab dem Herstellungsdatum, über die in EIP enthaltene giftige oder gefährliche Stoffe oder Elemente unter normalen Betriebsbedingungen nicht auslaufen bzw. mutieren und zu einer Verschmutzung der Umwelt, Körperverletzung oder Schäden an Anlagen führen.

Herstellungsdatum

Das Herstellungsdatum jedes Produkts ist in der Seriennummer des Produkts verschlüsselt. Bitte wenden Sie sich an Ihren Support oder die Vertriebszentrale, um das Herstellungsdatum Ihres spezifischen Produkts zu erhalten.

Recycling-Kennzeichnung der Verpackung

Die China-RoHS spezifiziert auch, dass EIP-Verpackung gemäß den Bedürfnissen und Anforderungen für Recycling, Wiederverwendung und Regenerierung gekennzeichnet werden muss (siehe GB 18455-2001).
Compliance with the conformity warning labels
Für weitere Informationen zur China-RoHS besuchen Sie bitte die Website des chinesischen Ministeriums für Informationsindustrie oder die Website des amerikanischen Elektronikverbands.

WEEE-Informationen

WEEE-Recyclings- und Entsorgungsrichtlinien
Die Richtlinie 2002/96/EG (WEEE-Richtlinie) der Europäischen Union regelt die Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten. Diese Richtlinie ist nur in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gültig.

Alle Basler IP-Kameras wurden nach dem 31. August 2005 hergestellt.

Um genauere Informationen zur Rückgabe Ihrer Altgeräte zu erhalten, senden Sie bitte eine E-Mail an: sales.europe@baslerweb.com.

So erreichen Sie uns

Basler Zentrale
Tel. +49 4102 4630
E-Mail
Basler Niederlassungen
 
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