3. September 2014

              Einfache Sortierung mit Basler racer Kameras

              Basler racer
              Eine typische Anwendung für Zeilenkameras ist die Sortierung verschiedener Arten von Gütern. Mit Zeilenkameras ausgestattete Inspektionssysteme – sowohl für Innen- als auch Außenbereiche – können zur Sortierung vielfältiger Objekte wie z. B. Lebensmittel, Abfall, Bergbauprodukte, Post, Pakete usw. verwendet werden. Typischerweise laufen diese Objekte an einem Kamerasystem vorbei, wo sie kontinuierlich auf dem Transport zu ihrem nächsten Ziel gescannt werden. Hierzu müssen die Kamerasysteme direkt im Handling-Bereich installiert werden.

              Unsere Basler racer Kamera ist die ideale Wahl für Sortieranwendungen. Mit ihrem Portfolio von 2k- bis 12k-Kameras und einer Zeilenrate von bis zu 80 kHz können nahezu alle Auflösungs- und Geschwindigkeitsanforderungen erfüllt werden. Das kompakte Gehäuse und die geringe Wärmeerzeugung unterstützen Mehrkamerasysteme zu niedrigen Kosten.

              Aber was sind die kritischen Funktionen für Kameras in Sortiersystemen?

              Inspektionssysteme evaluieren mit Hilfe einer Bildverarbeitungs-Software die Kamerabilder und sortieren die Güter mittels spezifischer Algorithmen in Kategorien. Je mehr Daten über die gescannten Objekte gesammelt werden, desto besser ist die Qualität der Evaluierungsergebnisse. Die Auflösung der Kameras muss daher hoch genug sein, um so viele Bilddaten wie möglich zu generieren und eine zuverlässige Klassifizierung der verschiedenen Inspektionsobjekte zu liefern.

              Ein Förderband oder ähnliches Equipment transportiert die Güter am Sichtfeld der Kamera vorbei. Die Geschwindigkeit dieser Förderbänder variiert je nach den gescannten Objekten; langsam genug, um ihre stabile Position auf dem Band zu gewährleisten, während gleichzeitig der Durchsatz optimiert wird. Dadurch können sich die Elemente nicht unkontrolliert bewegen bzw. überlappen. Eine typische Förderbandgeschwindigkeit liegt bei rund 15-20 Meter pro Minute. Dies entspricht einer Zeilenrate der Kamera  von 35-45 kHz.

              Um die ganze Breite des Förderbands zu scannen, ist u. U. mehr als eine Kamera notwendig. Je höher die Auflösung der Kamera, desto weniger Kameras und desto weniger Komponenten (Objektive, Kabel usw.) werden benötigt.  Die Kameras werden nebeneinander über oder neben dem gescannten Material, der erforderlichen  optischen  Auflösung entsprechend, montiert. Ein kleines Gehäuse und ein leistungsstarkes Wärmemanagementsystem sind notwendig, um so viele Kameras wie möglich in das System zu integrieren, aber gleichzeitig die Installation teurer Ventilatoren oder Kühlung zu vermeiden, um ein Überhitzen oder erhöhtes Signalrauschen zu verhindern.
              Wenn Kamerasysteme direkt am Förderband oder am Equipment installiert werden, sind längere Kabellängen von Vorteil. GigE-Kameras ermöglichen den Einsatz von BUS-Konzepten und unterstützen Kabellängen bis zu 100 Meter, womit hohe Flexibilität geboten wird. Ein Leistungsbereich von 12-24 V reduziert den Bedarf für zusätzliche Komponenten zur Stabilisierung der Leistungsspannung. Die Installation klappt schnell und einfach mit der umfassenden Installations-Software, die in der Basler pylon Camera Software Suite bereitgestellt wird, und wenn Kameras mit Industriestandards wie z. B. GenICam, GigE Vision und Camera Link kompatibel sind.

              Fragen Sie unser Basler-Vertriebsteam nach Einzelheiten, wie unsere racer Zeilenkameras Ihre Anwendungsanforderungen erfüllen können.

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