23. September 2014

              CCD und CMOS im Vergleich: Die neuen Trends. Erfahren Sie, was unser Produktmanagement auf dem Markt beobachtet hat

              CCD und CMOS
              In Industriekameras werden im Allgemeinen sowohl CCD- als auch CMOS-Sensoren eingesetzt. Wie sehen die Marktpositionen dieser beiden Technologien aus? Wir fragen Henning Tiarks, Leiter des Produktmarketing bei Basler, nach seiner Beurteilung.

              Was wird das Jahr 2015 hinsichtlich moderner Kameras bringen?

              2015 wird erneut ein hochinteressantes Jahr für moderne Kameras und Kamera-Technologien. Besonders interessant ist die zunehmende Anzahl neuer CMOS-Sensoren auf dem Kameramarkt. Diese Sensoren bieten beeindruckende Spezifikationen hinsichtlich Bildqualität und Bildrate und definieren ein neues Preis-Leistungs-Verhältnis.

              Sprechen wir über die Kamerauflösung. Werden hier bedeutende Durchbrüche zu verzeichnen sein?

              Zunächst einmal erwarten wir, dass die verschiedenen De-facto-Standard-Auflösungen, von VGA bis 5 Megapixel und mehr, durch die CMOS-Technologie abgedeckt werden. Diese Technologie wird bei allen bestehenden und neuen Anwendungen in der Bildverarbeitung sowie bei Anwendungen jenseits der Fabrikanlagen, wie medizinische Systeme und intelligente Verkehrssysteme, von Bedeutung sein. Darüber hinaus wird auch deutlich, dass die USB 3.0 Schnittstelle in Verbindung mit der neuen CMOS Sensor-Technologie Wachstumstreiber für USB 3.0 sein wird, da diese sich in Bezug auf Leistung optimal ergänzen.

              Die USB 3.0 Schnittstelle wird mit der neuen CMOS-Technologie kombiniert. Bedeutet dies, dass die CCD-Technologie nicht mehr eingesetzt wird?

              Allgemein gesagt, zeichnen sich CCD-Sensoren durch ihr geringes Rauschen und den hohen Füllfaktor  aus, und das bei sehr hoher Bildqualität. Diese Eigenschaften machen Kameras mit CCD-Sensoren noch immer zu einer sehr guten Wahl für Bildverarbeitungsanwendungen unter schlechten Lichtverhältnissen. Daher bietet Basler weiterhin Kameras mit CCD-Sensoren an.

              Welche Herausforderungen entstehen durch den Trend in Richtung CMOS-Technologie?

              Die neuen Sensoren müssen in den Standard-Footprint von 29 mm x 29 mm integriert werden. Zudem erfordern diese Sensoren möglicherweise zusätzliche Elektronik und andere Hardware, die ebenfalls ins Gehäuse eingepasst werden müssen. Sobald dies erreicht ist, können die Kunden von den neuen Sensoren profitieren, die in vielen Fällen bestehende Kameras der gleichen Größe ersetzen werden. Die zweite Hürde ist rein leistungsbezogen. Wenn Sie diese Sensoren in einen kleinen Formfaktor unterbracht haben, dann wollen Sie auch deren Leistung nutzen. Dies bedeutet, jenseits Gigabit Ethernet ist USB 3.0 ein Must-have. Die Kombination beider Schnittstellen in einer kleinen Kameragröße ist eine kniffelige Aufgabe!

              Das hört sich sehr vielversprechend an. Wie sieht es mit der Bildqualität aus?

              Qualität ist natürlich immer wichtig. Es wird eine Herausforderung sein, die Bildqualität der neuen CMOS-Sensoren entsprechend der Markterwartung zu optimieren. Dies erfordert fundierte Kenntnisse in der CMOS-Sensortechnologie.  Wenn Sie darüber verfügen, werden das Ergebnis kleine, schnelle Kameras mit perfekter Bildqualität sein, zu einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis als je zuvor – und daran arbeiten wir bei Basler schließlich immer.

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