Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre und wird dementsprechend in 4 Ausbildungsjahre gegliedert. Sie kann jedoch auch auf 3 Jahre verkürzt werden. Nach 1,5 Jahren wird eine Zwischenprüfung von der IHK durchgeführt und die Wertung dieser Prüfung geht mit 40% in die Abschlussnote mit ein. In dem ersten Ausbildungsjahr werden elektrotechnische Grundlagen vermittelt, die auch in andern Fachberufen der Elektrotechnik im Lehrplan vorkommen. Daneben steht eine mechanische Grundausbildung an, bei der handwerkliche Fähigkeiten, wie z.B. Feilen und Sägen vorkommen, aber auch das Arbeiten mit der Bohr- Fräs und Drehmaschine nach technischen Zeichnungen und Skizzen wird einem beigebracht. Hinzu kommt die Werkzeug und Werkstofflehre. Hier bei Basler bauten wir in einem Projekt eine kleine Lokomotive, worin all die vorhergenannten Themen vorkommen. Nach der Metallausbildung werden erste Grundkenntnisse mit dem Lötkolben und den dazugehörenden elektronischen Baugruppen vermittelt. In anderen Abteilungen wird einem der Gebrauch unterschiedlichster Werkzeuge bei den einzelnen Arbeitsschritten beigebracht.
Hier werden Geräte fachgerecht nach Zeichnungen verdrahtet und eingerichtet, Anlagen aufgebaut und installiert. In der Mechanikkonstruktion lernt man den Umgang mit einem Autocadprogramm und das Zeichen und Entwerfen von mechanischen Gegenständen wie Metallplatten und spezielle Werkstücke. Dabei soll einem besonders das räumliche Vorstellungsvermögen und das Lesen von technischen Unterlagen beigebracht werden.
In Fertigungsabteilungen lernt man verschiedenste Geräte und Anlagen nach Kundenaufträgen zu montieren und sich dabei nach technischen Zeichnungen und Unterlagen zu orientieren.
In der IT wird einem der Aufbau des Betriebsinternen Netzwerkes und sonstige Aufgaben wie z.B. rechnerspezifische Probleme zu bearbeiten und PCs für Mitarbeiter einzurichten beigebracht. Hinzu kommt der Umgang mit Soft- und Computerhardware. Unter anderem soll am Ende ein Testserver eingerichtet und Funktionsfähig gemacht werden.
Eine weitere interessante Abteilung ist die Hardware-Entwicklung, wo der Umgang mit dem Schaltplan- und Layouteditor Protel vermittelt wird. Hierbei wird das Fachwissen über elektrotechnische Bauelemente und deren Verhalten, sowie das Entwerfen elektronischen Schaltungen besonders gebraucht. Beim Layouten der Platine lernt man sein Vorstellungsvermögen für vielseitige Darstellungen der Leitebahnen zu bekommen.
Während der Zeit in dieser Abteilung wird ein kompletter Schaltplan gezeichnet und das dazugehörige Layout entworfen.
In der Abteilung für technische Dokumentation lernt man den Umgang mit Dokumenten und Übersetzungen. Man entwirft selbstständig eine Unterlage für das Beschreiben einer bestimmten Tätigkeit.
Diese und viele andere Themen kommen in dem 1. und 2. Ausbildungsjahr vor.
